IT-Lösungen sorgen für Effizienz

Das gibt es auf der IAA
IT-Lösungen sorgen für Effizienz

Telematik, TMS & Co. sorgen mithilfe von KI für automatisierte Prozesse. Eine Auswahl der Aussteller auf der IAA Transportation 2026 und ihre Neuigkeiten.

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Foto: BPW

Wenn KI bei der Verschlankung von Prozessen hilft

Moderne Digitalisierungslösungen sind aus der Transportlogistik nicht mehr wegzudenken. Welche Weiterentwicklungen es gibt und die Künstliche Intelligenz (KI) dabei hilft, Prozesse zu verschlanken, zeigen gleich mehrere Dienstleister auf der IAA Transportation.

BPW und Idem Telematics machen den Trailer intelligent

BPW (Halle 26, Stand A30) und das Tochterunternehmen Idem Telematics macht den Trailer zur intelligenten Einheit. Dazu nutzen die beiden Unternehmen ihre Software, um Informationen aus bestehenden EBS-Systemen und Fahrwerkskomponenten zu generieren. Dieser Ansatz macht laut Hersteller die intelligente Trailer-Fahrwerksgeneration iC Plus zum Benchmark für vorausschauendes und wirtschaftliches Fahren. Zur IAA zeigt BPW gleich drei neue Funktionen, die den Trailer noch transparenter, sicherer und wirtschaftlicher machen sollen: die vorausschauende Bremsenanomalie-Erkennung, das Road Condition Monitoring sowie die Bremsbelagverschleiß-Schätzung.

Hilfe bei Compliance durch Dako

Dako (Halle 25, Stand C50) zeigt, wie Nutzer sorgenfrei durch den Compliance-Dschungel kommen. Mit der Weiterentwicklung der Tacho- und Telematiklösung Dako Fleet sowie die neue Dako Fleet App stehen zentrale Fuhrparkprozesse mobil zur Verfügung. Ergänzend dazu präsentiert das Unternehmen die dritte Generation Tachostation. Mit dem Gerät lassen sich Daten von Fahrerkarten und Tachografen zentral und sicher auslesen sowie Führerscheine und Fahrerqualifikationsnachweise regelmäßig kontrollieren.

Dr. Malek (Halle 25, Stand B52) vereinfacht die Stückgutlogistik und Telematik mit neuen Module und Funktionen der Logistiksoftware M3 Logisticware. Im Fokus stehen die M3 App sync für das Bearbeiten desselben Auftrags auf mehreren mobilen Geräten und das Modul M3 Auto-Routing für das automatische Routen von Stückgutsendungen. Eine zweite Innovation richtet sich speziell an Stückgut-Spediteure, die Partner mehrerer Netzwerke sind. Das neue Modul M3 Auto-Routing ermöglicht das automatische Zuordnen von Sendungen an den jeweils günstigsten Kooperationspartner.

Fahrzeug- und Personaldaten in einem System

Modulon Webservice (Halle 25 Stand C60) stellt zum einen den Resource Manager vor. Die Anwendung führt Fahrzeug- und Personaldaten in einem System zusammen und gleicht sie miteinander ab. So hat die Verwaltung alle tatsächlich verfügbaren Fahrer und Fahrzeuge täglich sofort im Blick. Der Route Analyzer wiederum ermöglicht ein datengetriebenes Controlling: Auf Basis der im Fahrzeug erzeugter Daten zeigt die Anwendung auf, welche Aufträge im Unternehmen profitabel sind und wo sich Transporte optimieren lassen.

Platform Science (Halle 25, Stand B46) präsentiert das sogenannte Performance Portal und verspricht dabei 7 Prozent Kraftstoffeinsparung sowie eine messbare CO2-Reduzierung. Die Analyseplattform erfasst dabei Motordaten und Echtzeit-Betriebskennzahlen direkt von den Bordcomputern der Lkw, um kritisches Fahrverhalten wie Tempomat Nutzung, Leerlauf, Ausrollen und Schwung Nutzung (Coasting) zu überwachen. Durch den Einsatz intelligenter Scoring-Algorithmen identifiziert das Portal anschließend spezifische Bereiche, in denen die Effizienz gesteigert werden kann, und fungiert als vorausschauender digitaler Co-Pilot für Fuhrparkmanager und Fahrertrainer.

Sensolus (Halle 12, Stand D04) stellt den Track 1105 vor, ein intelligenter, batteriebetriebener Tracker, der speziell für nicht-stromversorgte Ladungsträger entwickelt wurde. Darüber hinaus gewährt Sensolus erstmals einen Blick auf den kommenden Track 1105 EX für gefährliche und explosionsgefährdete Umgebungen und informiert über seine bereits verfügbaren KI-Funktionen.

Soloplan setzt auf auf KI-gestützte Prozessautomatisierung

Soloplan (Halle 25, Stand C51) setzt mit der Weiterentwicklung Carlo 3.07 auf KI-gestützte Prozessautomatisierung, intelligente Ressourcenplanung sowie eine standardisierte Schnittstelle für externe KI-Anwendungen. Der Carlo Assistant gehe dabei, so der TMS-Anbieter, weit über die klassische Beantwortung von Fragen hinaus. Die KI kann Anwender aktiv bei Prozessen unterstützen, Dialoge öffnen, Datensätze anzeigen oder auf Basis von Webseiten, E-Mails, PDFs oder Textdokumenten neue Geschäftsobjekte in im TMS anlegen. Der Assistant kann Dateien importieren, Inhalte automatisiert in strukturierte Carlo-Daten überführen und Daten für die weitere Verarbeitung exportieren. Dadurch würden wiederkehrende Arbeitsschritte beschleunigt und manuelle Aufwände reduziert.

Digitales Schwarzes Brett informiert die Fahrer

Spedion (Halle 25, Stand C60) hat eine Telematikbox für leichte Nutzfahrzeuge im Gepäck. Mit der Telematik Spedion Tinyfour RDL kommt das Krombacher Unternehmen den Anforderungen der Änderungsverordnung (EU) 2020/1054 aus dem EU-Mobilitätspaket 1 nach. Diese dient zum Auslesen der Lenk- und Ruhezeiten in Transportern und bietet darüber hinaus weitere effiziente Lösungen für ein zukunftsorientiertes Fuhrparkmanagement. Außerdem führt Spedion ein schwarzes Brett ein, welches Fahrer über innerbetriebliche Vorgänge informiert, die sie ansonsten nicht mitbekommen.

T Comm Telematics (Halle 25, Stand E53) hat eine neue Benutzerplattform entwickelt. Diese ist offen, leistungsfähig sowie sicher und verfügt über ein integriertes KI-System, mit dem sich Angaben im Handumdrehen ermitteln und zu Berichten zusammenstellen lassen. Darüber hinaus hat der Trailer-Telematikanbieter seine Apps für Fahrer und Planer grundlegend überarbeitet und damit den Umgang mit Daten auf mobilen Endgeräten weiter verbessert.

Trendfire (Halle 25, Stand C45) stelllt die erweiterte Kompetenz für das Integrieren von Technologiepartnern und Teilsystemen am Lkw sowie das Realisieren hochkomplexer Fahrzeugkonfigurationen in den Fokus. Dafür präsentiert der Telematiker neue Schnittstellen zu Kühlaggregaten, Ladebordwänden, Durchladeklappen und weiteren Komponenten.

Webfleet zeigt Optimierungspotenziale innerhalb der eigenen Flotte

Webfleet (Halle 12, Stand B63) präsentiert die neuen Lösungen Fleet Insights und Asset Management 360. Fleet Insights unterstützt Transportunternehmen dabei, Optimierungspotenziale in ihren Flotten zu erkennen, indem Benchmarking mit KI-gestützten Handlungsempfehlungen kombiniert werden. Asset Management 360 vereint Fahrzeuge, Auflieger, Equipment sowie weitere motorisierte und nicht motorisierte Assets auf einer einzigen Plattform und verbessert so Transparenz, Auslastung und Kontrolle über den gesamten Fuhrpark hinweg.