Fahrzeugeinrichtungen bleiben ein Kerngeschäft von Bott, auf der IAA Transportation 2026 will das Unternehmen sein Angebot jedoch breiter präsentieren. Im Mittelpunkt stehen Lösungen für mobile und stationäre Arbeitsplätze sowie die Frage, wie sich Ausstattung und Arbeitsabläufe über verschiedene Bereiche eines Betriebs hinweg aufeinander abstimmen lassen.
Vom 15. bis 20. September 2026 zeigt die Bott Gruppe in Hannover entsprechende Anwendungen. Das Unternehmen ist in Halle 13 am Stand C60 vertreten.
Bott kombiniert Fahrzeugeinrichtung mit Betriebsausstattung
Grundlage des Messeauftritts ist das Fahrzeugeinrichtungssystem bott vario3. Für die gezeigten Ausbauten greift das Unternehmen allerdings auch auf Komponenten seiner anderen Produktfamilien zurück. Dazu gehören Betriebseinrichtungen für Werkstätten sowie Lösungen für Ausbildungsbereiche, Forschung und Qualitätssicherung. Hinzu kommen Ausstattungen für Montagelinien und einzelne Arbeitsplätze.
Die verschiedenen Systeme sind untereinander kompatibel. Dadurch sollen sich beispielsweise Stauraum- und Arbeitsplatzkonzepte eines Servicefahrzeugs auf die stationären Bereiche eines Unternehmens übertragen beziehungsweise mit diesen kombinieren lassen. Für Handwerks-, Service- und Industriebetriebe kann das vor allem dann interessant sein, wenn Werkzeuge, Materialien und Arbeitsmittel sowohl im Fahrzeug als auch in Werkstätten oder Montagebereichen nach ähnlichen Prinzipien organisiert werden sollen.
Mobile und stationäre Arbeitsplätze rücken zusammen
Hinter der Strategie steht nach Angaben des Unternehmens eine steigende Nachfrage nach umfassenderen Ausstattungskonzepten. Bott hat sein Portfolio in den vergangenen Jahren unter anderem durch Übernahmen und interne Umstrukturierungen erweitert. Auf der IAA Transportation sollen verschiedene Ausbaubeispiele zeigen, wie die einzelnen Produktbereiche miteinander kombiniert werden können. Dabei will Bott auch Lösungen für Anforderungen präsentieren, die über typische Fahrzeugeinbauten hinausgehen.
Das Unternehmen sieht Fahrzeugeinrichtungen deshalb zunehmend als einen Teil eines übergreifenden Arbeitsplatzkonzepts. „Für uns sind Fahrzeugeinrichtungen nur ein Teil des Ganzen“, sagt Jan Willem Jongert, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der Bott Gruppe. Ziel sei es, unterschiedliche Prozesse und Arbeitsbereiche aufeinander abzustimmen.
Beratung soll Arbeitsabläufe und Stauraum berücksichtigen
Neben der Hardware rückt Bott auf der Messe auch die Planung der Arbeitsplätze in den Vordergrund. Bei der Konfiguration sollen Arbeitsabläufe, verfügbarer Raum und die benötigte Ausstattung gemeinsam betrachtet werden.
Damit richtet sich das Angebot nicht ausschließlich an Betriebe, die ein Service- oder Handwerkerfahrzeug ausbauen wollen. Angesprochen werden ebenso Unternehmen, die parallel Werkstätten, Montageplätze, Ausbildungsbereiche oder andere Arbeitsplätze ausstatten beziehungsweise neu organisieren.
Auf der IAA Transportation 2026 will Bott anhand konkreter Exponate zeigen, wie solche mobilen und stationären Lösungen miteinander kombiniert werden können.






