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Voith: Betriebsergebnis steigt um 15 Prozent

Der Komponentenhersteller Voith hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Betriebsergebnis von 270 Millionen Euro erzielt.

Das entspricht einem Plus von 15 Prozent. Der Umsatz wuchs laut Unternehmensangaben um drei Prozent auf 4,30 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,17 Milliarden Euro). Wegen des konzernweiten Restrukturierungsprogrammes Voith 150+ falle der Jahresüberschuss jedoch plangemäß negativ aus. Statt wie im Vorjahr 41 Millionen Euro Gewinn, verbuchte Voith demnach einen Verlust von 93 Millionen Euro. Die Kosten des Programms summierten sich demnach auf 231 Millionen Euro. 

Umfangreiche Restrukturierung

Die Auftragsbücher sind auf Vorjahresniveau gefüllt. So führe man Aufträge im Volumen von 4,39 Milliarden Euro im Auftragseingang (Vorjahr: 4,40 Milliarden Euro). Der Auftragsbestand des Konzerns betrug demnach zum Ende des Geschäftsjahres 5,29 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,38 Milliarden Euro). "Hinter uns liegt ein hartes Stück Arbeit für Voith. Wir haben in den letzten drei Jahren umfangreiche Restrukturierungsanstrengungen geleistet und unsere Konzernstrategie konsequent überarbeitet", sagt Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith. "Unser konzernweites Erfolgsprogramm Voith 150+ wirkt und wir machen deutlich sichtbare Fortschritte auf dem Weg zu neuer Stärke." Weiter gab das Unternehmen bekannt, man werde einen neuen Konzernbereich gründen. Unter Voith Digital Solutions bündle man alle Kompetenzen der Bereiche IT, Automatisierung, Software und Sensorik. Der Bereich, in dem künftig auch Venture- und Start-up-Aktivitäten angesiedelt sein sollen, startet laut Voith mit rund 600 Mitarbeitern und etwa 250 Millionen Euro Umsatzvolumen aus bereits existierendem Geschäft.

Verhalten optimistisch

Der Ausblick aufs kommende Geschäftsjahr falle verhalten optimistisch aus. Bei konservativer Planung gehe man von einer stabilen Entwicklung von Umsatz und Auftragseingang aus. Das operative Ergebnis dürfte sich, so Voith, dank der Auswirkungen von Voith 150+ weiter verbessern. "Wir haben für das kommende Geschäftsjahr eine konservative, solide Planung und sind sehr zuversichtlich, dass die Effekte aus unserem konzernweiten Erfolgsprogramm Voith 150+ weiter zum Tragen kommen werden und wir auch im nächsten Jahr unseren Weg der erfolgreichen Konsolidierung fortsetzen", sagt Lienhard weiter. "Gleichzeitig wissen wir, dass trotz aller interner Anstrengungen die konjunkturelle Entwicklung unserer Schlüsselmärkte, hier ist insbesondere China zu nennen, entscheidend für unseren Erfolg im kommenden Jahr sein wird."

Ford Transit Custom

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Voith

Datum

11. Dezember 2015
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