Viseon C12, IAA 2012 Zoom

Viseon C12: Schick wie ein Italiener

Mit ansprechendem Design und Premiumqualität tritt der Viseon-Bus C12 gegen etablierte Wettbewerbsprodukte an.

Der C12, so heißt das neueste Produkt von Viseon, zeigt von Anfang an bella figura – ein italienischer Karossier als Urheber könnte es kaum besser. Mit zwölf Meter Länge zielt er auf den Volumenmarkt. Wie alle Viseon-Produkte trägt er das typische V über der B-Säule. Das stämmige Heck zeigt wie die Front Kontur und gewiss keine Schwäche. Nicht futuristisch, aber grundsolide ist der Innenraum mit vielfältigen Bestuhlungsmöglichkeiten, komfortabel mit ebenem Boden und immer hochwertig klimatisiert. Auch die lichte Dachkuppel, bei Viseon heißt sie "Open Space", ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Ein optischer Leckerbissen ist das Cockpit, das bei den Fahrern Sympathiepunkte sammelt. Der Viseon-Hochdecker spart nicht bei der Komfortausstattung. Schon das Basismodell fährt mit Klima- und Infotainmentanlage vor, die beiden 19-Zoll-Monitore sind gut einsehbar.

Auf Wunsch mit AS-Tronic

Unter der Heckklappe versehen die bekannten MAN-Sechszylinder ihren Dienst, vorerst noch in Euro-5-Ausführung, ab dem zweiten Quartal 2013 erfüllen sie auf Wunsch das Euro-6-Abgasreglement. Wahlweise 400 oder 440 PS sollen für Dynamik sorgen, der stärkere Diesel schiebt bei niedrigen Drehzahlen kräftiger an. Auf Wunsch wird der Fahrer von der Schaltarbeit entlastet, statt eines ZF-Sechsganggetriebes findet eine AS-Tronic Verwendung.

Ebenfalls von ZF stammt das Fahrwerk, das mit hohen Sicherheitsreserven glänzen soll. Das elektronische Stabilitätsprogramm ist obligatorisch, ein Abstandstempomat soll schon demnächst verfügbar sein – in Sachen Sicherheit wollen die Niederbayern jedenfalls keine Kompromisse machen.

Der Kunde bekommt in Pilsting, was er nicht überall erhält: Reisebusse mit 10,4, 11,3, 12 oder 13 Meter Länge, mit Mitteleinstieg oder mit Hecktür und mehr. Oft bestimmend für die Kaufentscheidung ist der Kofferraum, der C12 schluckt bis zu 9,9 Kubikmeter. Insider, die mit Vorliebe unter die Klappen, in Ecken und Kanten spähen, werden von der Qualität der Ausführung alles andere als enttäuscht. Der Hersteller wirbt mit Langzeitqualität. Der Aufbau ist daher dank KTL-Grundierbad gegen Rost geschützt.

Autor

Foto

Laura Kwast

Datum

24. September 2012
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