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Truck Rallye - Rallye Breslau: Fluchtauto hinter’m Küchenherd

Es ist schon eine Herausforderung für jeden Koch, eine „hungrige Meute“ von rund 1300 Menschen nur ein einziges Mal zu bewirten. Aber eine ganze Woche lang, mehrfach am Tag und dann noch an wechselnden Orten? Das setzt dann schon eine Menge Erfahrung und Planung voraus.

Ohne Mampf kein Kampf! Wie wichtig ein „zufriedener Bauch“ für die gute Stimmung bei einer Veranstaltung wie der Rallye Breslau ist, musste im vergangenen Jahr der polnische Caterer machen. Der Ärger landet dann ohnehin bei den Gesamtverantwortlichen, auch wenn weder Henrik Strasser noch seine Ehefrau Christiane persönlich am Herd stehen. Die Erfahrung aus 2010 forderte neue Lösungen. Und die haben einen Namen: Gerd Kastenmeier! 

Der Spitzenkoch aus Dresden bewirtschaftet nicht nur ein Topp-Restaurant in Elbflorenz, er betreibt auch einen bestens organisierten Catering-Service. Dieser Teil der Voraussetzungen für viele zufriedene Bäuche 2011 sollte damit klar sein. Doch Kastenmeier hat noch mehr aufzubieten: Als Mitglied der wilden „Lila Qühe“ ist er Rallye und besonders Breslau-Erfahren. Wenn dieser Mann nicht weiß, wonach hungrige Rallye-Mägen nach einem harten Tag im Gelände schreien, dann niemand! Schmecken soll’s, satt machen auch und zügig auf die Teller kommen. Ein Mehrgänge-Menu á la Nouvelle Cuisine scheidet damit also schon im Vorfeld aus. Doch was tun?

Ganz einfach: Ausprobieren. Zu einem Termin der nicht ganz unangenehmen Art trafen sich deshalb einige Breslau-Verantwortliche in Dresden: Probeessen war angesagt. Dazu ließen sich Kastenmeier und seine Küchenbrigade in die Töpfe gucken. Diverse Alternativen waren vorbereitet, die sich so auch unter den erschwerten Rallye-Bedingungen mit guter Qualität umsetzen lassen. Am Ende einigten sich „Chefesser“ Strasser und seine Mitesser auf einen vorläufigen Menuplan für die abendliche Hauptmahlzeit. 

Vom Putengeschnetzelte Asiatische Art mit Wokgemüse und Basmatireis und einem frischen Obstsalat am ersten Tag über  Ungarisches Rindergulasch mit Broccoli und Spirelli, Spießbraten vom Schwein, Frikassee vom Hühnchen bis zur geschmorten Rinderroulade und Szegediner Gulasch und Kalbshacksteak - immer auch mit einem leckeren Dessert hintendrein - sollte Geländekoch Kastenmeier den Geschmack der großen Rallyemasse treffen. Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass er dieses Ziel nicht erreicht, parkt er vielleicht vorbeugend sein Rallyeauto hinter der mobilen Küche - als Fluchtfahrzeug!

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Datum

29. Mai 2011
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