quot;Wir konzentrieren uns auf strategische Herausforderungenquot; Zoom

Transportwelt: Zwei Milliarden Euro Umsatz als Ziel

Der neue Vorstandsvorsitzende des Prüfkonzerns DEKRA, Stefan Kölbl, will 2010 beim Umsatz die Zwei-Milliarden-Euro-Marke knacken. Welche Strategien und Ziele sich der Konzern auf die Fahnen geschrieben hat, erläutert der DEKRA-Chef in einem Interview mit trans aktuell. trans aktuell: Herr Kölbl, seit Jahresbeginn sind Sie Vorstandschef bei DEKRA. Wie lautet Ihre erste Zwischenbilanz nach ziemlich genau 100 Tagen? Kölbl: Die neue Aufgabe ist eine großartige Herausforderung, die mir viel Freude bereitet.  In den ersten Tagen ging es für die neue Führungsmannschaft darum, Ruhe in das Unternehmen zu bringen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, unsere erfolgreiche Entwicklung kontinuierlich  fortsetzen zu können. Nun konzentrieren wir uns auf die wesentlichen, strategischen Herausforderungen. Wie lauten diese? Wir wollen unseren Kunden Lösungen aus einer Hand bieten - und dies weltweit. Aus einer starken Marktstellung in Deutschland und den meisten europäischen Märkten werden wir insbesondere in den bedeutenden Wachstumsmärkten der Welt aktiv werden. Den Internationalisierungskurs, den wir vor vielen Jahren gestartet haben, werden wir beibehalten und sogar noch intensivieren. Intern steht insbesondere das Thema Integration von Geschäftsfeldern und Bündelung von Know-how auf der Prioritätenliste ganz weit oben.   2009 haben Sie  1,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Bleibt es beim Ziel, 2010 die Mauer von zwei Milliarden Euro zu durchbrechen? Wir halten an diesem Ziel fest. Wir haben uns in 2004 das Ziel gesetzt, 2010 zwei Milliarden Euro Umsatz zu erreichen. Seitdem haben wir jedes Jahr zirka zehn Prozent zugelegt. Das ist eine extrem dynamische Entwicklung.   Sehen Sie auch im weltweiten Lkw-Prüfgeschäft Chancen auf Zuwächse? Transport und Logistik sind weiterhin unsere Domäne, auch wenn wir in den vergangenen Jahren mit dem Industriebereich unser Dienstleistungsspektrum stark erweitert haben. Unsere Kerndienstleistungen sind aber weiterhin auf die Transport- und Logistikbranche ausgerichtet. Das zeigen unsere konkreten neuen Geschäfte in den USA, Südafrika und Brasilien. Dort sind wir 2009 mit Dienstleistungen für das Transport- und Logistikgewerbe in den Markt gegangen. In Deutschland läuft nicht alles so rund. Mit wie viel Sorge erfasst Sie die Entwicklung auf dem deutschen Transport- und Logistikmarkt? Natürlich sind wir beunruhigt, immerhin kommen unsere Mitglieder nahezu ausschließlich aus dem Transport- und Logistikbereich. Das DEKRA Gen ist hier voll aktiv. Wir wollen für DEKRA Mitglieder die besten Dienstleistungen erbringen und ihnen beim Lösen ihrer Probleme helfen. Unsere Herkunft und unser Schwerpunkt ist die Fahrzeugprüfung. Darüber hinaus bieten wir jedoch ein ganzes Bündel von Dienstleistungen an. Bei unseren Mitgliedern sind wir besonders zu Flexibilität und Leistungsbereitschaft verpflichtet. Hier ist unser Anspruch, der bevorzugte Partner der Branche zu sein. Das komplette Interview können Sie in der nächsten Ausgabe von trans aktuell Nummer 9 auf Seite 3 lesen. Hierkönnen Sie die Zeitung bestellen.  

Datum

1. April 2010
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