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Transportwelt: Der Norden fordert mehr Geld

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord hat die Bundesregierung aufgefordert, schwerpunktmäßig Investitionen in die Deutschen Seehäfen und ihre Hinterlandverbindungen fließen zu lassen. Die deutschen Seehäfen erfüllten eine gesamtwirtschaftliche Funktion, deshalb sei ihr Ausbau von nationalem Interesse, erklärte Manfred Wendt, Präsident des Verbunds der 13 norddeutschen IHK. Nach Ansicht der IHK Nord wird das Gewicht der Seehäfen noch weiter zunehmen. 2025, so heißt es in einer von der IHK vorgestellten Untersuchung, würden dort 57 Prozent des deutschen seewärtigen Außenhandels umgeschlagen. Bundesweit generierten die deutschen Seehäfen etwa 500.000 Arbeitsplätze, was für jährliche Steuereinnahmen von fast 11 Milliarden Euro sorge, ergänzte Prof. Hans-Heinrich Driftmann, Vize-Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Die Bundesregierung wolle hingegen in den kommenden Jahren lediglich einen Bruchteil hiervon, etwa zehn Prozent pro Jahr, in die Häfen und ihre Hinterlandverbindungen investieren. Nach den Worten Driftmanns müsse die öffentliche Hand dieses Missverhältnis dringend beheben.

Datum

26. Februar 2009
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