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Transportwelt: Daimler: Flaute auch in Japan und Asien

Der Autobauer Daimler rechnet nicht mit einer schnellen Erholung der Nutzfahrzeug-Nachfrage in Japan und Asien. Das teilt die Nachrichtenagentur Reuters mit. Man müsse sich auf eine längere Durststrecke einstellen, erklärte Albert Kirchmann, Vorstandschef der japanischen Daimler-Tochter Mitsubishi Fuso. Mindestens sechs Monate werde die Flaute noch dauern. Laut Kirchmann wird der Absatz von Fuso 2009 um rund 50 Prozent auf knapp 100.000 Lkw und Busse schrumpfen. Der Markteinbruch trifft Fuso zu einem empfindlichen Zeitpunkt. Das Unternehmen schreibt derzeit rote Zahlen und hat die Belegschaft bereits um rund 1.000 Mitarbeiter auf 14.400 verkleinert. Die Angestellten mussten zudem Lohnkürzungen hinnehmen. Fuso wird deshalb das Händlernetz straffen und die Omnibus-Produktion mit Nissan zusammenlegen. Der Umbau des Unternehmens kostet laut Daimler 250 Millionen Euro und soll ab 2011 die Kosten um 760 Millionen Euro senken. Dann könne Fuso bereits ab einem Absatz von 100.000 bis 150.000 Fahrzeugen Gewinne schreiben.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

19. November 2009
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