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Sparprogramm: Daimler Buses will Jobs einsparen

Der Daimler-Konzern setzt in seiner Bussparte den Rotstift an. Ein Sparprogramm soll Hunderte Jobs an den Standorten Ulm/Neu-Ulm und Mannheim überflüssig machen.

Der Daimler-Konzern setzt in seiner Bussparte den Rotstift an. Ein Sparprogramm soll Hunderte Jobs an den Standorten Ulm/Neu-Ulm und Mannheim überflüssig machen. Das berichtet die Ulmer Tageszeitung "Südwest Presse". Betriebsbedingte Kündigungen soll es dabei nach Angaben von Daimler bis mindestens 2017 jedoch nicht geben. Man stehe zum Standort Deutschland und werde keine Omnibuswerke schließen, hieß aus der Zentrale.

Stattdessen solle die Reduzierung der Stellen über Fluktuation erfolgen - also etwa, indem Stellen nicht nachbesetzt werden oder Mitarbeiter Regelungen für Altersteilzeit und ein frühes Ausscheiden nutzen. Nach Informationen der Ulmer Tageszeitung plant Daimler, bis zu 10 Prozent der Stellen abzubauen. Damit könnte sich auf Basis der Belegschaftsgröße ein maximales Einsparziel von etwa 700 Jobs ergeben. Die 10 Prozent gehen aus einem Daimler-Schreiben an die Belegschaft hervor.

Die Bussparte von Daimler hatte sich während der Krise als sehr stabil erwiesen, jüngst aber geschwächelt. Investitionen in Busse etwa für den öffentlichen Nahverkehr laufen in längeren Zeiträumen ab als das kurzlebigere Autogeschäft. Wenn Kommunen am Bus-Fuhrpark sparen, spürt Daimler das in der Kasse daher erst mit Verzögerung.

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Setra

Datum

7. März 2012
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