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Preisabsprache: Vergleich auf fast 197 Millionen Dollar

197,6 Millionen US-Dollar (rund 181 Millionen Euro) – so hoch ist die Vergleichssumme, die im Rahmen einer Sammelklage in den USA vorgeschlagen wurde.

In der Sammelklage geht es nach Auskunft der Sammelklägergruppe freightforwardcase.com darum, dass sich internationale Spediteure weltweit zu Preisen für ihre Dienstleistungen abgesprochen haben. Betroffen sind Relationen zwischen den USA und China, Hongkong, Japan, Taiwan, Indien, Deutschland, Großbritannien und anderen Teilen Europas. Die Beklagten – darunter auch Kühne + Nagel, DSV, Dachser und die Deutsche Post – streiten ab, gegen das Gesetz verstoßen zu haben. Dennoch haben sich einige der Unternehmen mit den Vergleichsvorschlägen einverstanden erklärt. Das Verfahren wird gegen diejenigen Unternehmen fortgesetzt, die sich nicht einverstanden erklärt haben. Einzelpersonen oder Unternehmen, die Leistungen der betroffenen Speditionsdienste zwischen dem 1. Januar 2001 und dem 4. Januar 2011 in Anspruch genommen haben, können unter Umständen einen Anspruch auf eine Zahlung geltend machen.
 

Ilona Jüngst

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ARAG

Datum

23. Juli 2015
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