Mercedes-Benz Tourismo RHD: Der erfolgreichste Reisebus Europas bekommt einen Nachfolger: Der neue Mercedes-Benz Tourismo RHD Zoom
Foto: Daimler

Mercedes-Benz Tourismo RHD: Nachfolger steht in den Startlöchern

Daimler legt den erfolgreichen Tourismo RHD neu auf. Den Nachfolger des Reisebus-Hochdeckers will der Hersteller auf der Messe Busworld im belgischen Kortrijk vorstellen. 

Schon bevor im Oktober die Hüllen fallen gibt Daimler einen Ausblick auf die Eckdaten des neuen Busses. Unangetastet bleibe das Maßkonzept. Mit vier Modellen in drei Längen von etwa zwölf bis 14 Metern deckt auch der neue Tourismo die Spanne vom Shuttle- über Ausflugs- und Fernlinienbusse ab. Künftig reicht die Motorenriege vom OM 936 mit 7,7 Litern Hubraum und 260 kW/354 OS bis zum neuen Spitzenaggregat OM 470 mit 10,7 Litern Hubraum und 335 kw/456 PS. Dazu kommen zwei unterschiedlich wählbare Cockpits und ein rundum neues Design. Gleichzeitig verspricht Daimler einen deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch. Ihren Anteil daran hat die optimierte Aerodynamik. Laut Werksangaben rollt der neue Tourismo mit einem Cw-Wert von lediglich 0,33 an. "Der neue Tourismo RHD ist exakt auf die Wünsche und Anforderungen der Busunternehmen zugeschnitten, er setzt Maßstäbe in Wirtschaftlichkeit und Sicherheit, er überzeugt durch hohen Komfort und Bedienungsfreundlichkeit", sagt Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses.

Sicherheitssysteme und WLAN ab Werk

Auch auf Seiten der Assistenzsysteme hat Daimler nachgerüstet. Neu ist demnach der vorausschauende Tempomat Predictive Powertrain Control (PCC), der einen weiteren Verbrauchsvorteil verschaffen soll. Und auch bei den Sicherheitssystemen will Daimler Maßstäbe setzen. Im Vordergrund stehe maximal aktive Sicherheit. Optional ist der Tourismo erstmals mit der Notbremse Active Brake Assist 3 lieferbar, die auch stehende Hindernisse erkennt und im Notfall eine Vollbremsung einleitet. Das Sicherheitssystem Front Collision Guard (FCG) soll Fahrer und Beifahrer bei einem Frontalaufprall schützen. Dazu komme die nochmals gesteigerte Aufbaufestigkeit gemäß der kommenden EU-Vorschrift ECE-R 66.02. 

Im Fahrgastraum profitieren die Passagiere laut Daimler von einer Zweizonen-Temperaturregelung. Diese trennt Heizung und Klimatisierung in einen jeweils getrennten Kreislauf und soll so einen gleichmäßigen Temperaturverlauf im Fahrzeug sichern. Dazu kommt optional WLAN ab Werk. Der sogenannte Coach MediaRouter verfügt über zwei Einschübe für SIM-Karten mit LTE und über zwei USB-Buchsen. Neben der reinen Internetnutzung können Mitfahrer dank dieser Technik auch Medien aus einer lokalen Datenbank abrufen.   

Ford Transit Custom

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31. März 2017
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