Umweltzone München: LBO fordert Ausnahme Zoom

Fahrzeuge: Umweltzone München: LBO fordert Ausnahme

Die Stadt München will, dass ab Oktober 2010 nur noch Fahrzeuge mit mindestens Schadstoffgruppe 3 (gelbe Plakette) in die Umweltzone einfahren dürfen. Ab Oktober 2012 sollen sogar nur noch Fahrzeuge mit der grünen Plakette in die Innenstadt der bayrischen Landeshauptstadt einfahren dürfen. Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmer (LBO) fordert deshalb, dass die Stadt München und die Regierung von Oberbayern die im Juli beschlossenen Ausnahmeregelungen für Betriebe mit Firmensitz innerhalb der Umweltzonen zeitlich weiter ausdehnen soll. Die Regelungen müssten zudem auf alle Betriebe, also auch auf die aus dem Umland, angewendet werden. Busunternehmen seien existenziell darauf angewiesen, ihre Kunden im Reise- und Gelegenheitsverkehr direkt und ungehindert zu den touristischen Zielen Münchens zu befördern. Die ohnehin schwer belastete Busbranche sei jedoch meist nicht in der Lage, die Anschaffungskosten für neue Busse, die pro Fahrzeug zwischen 200.000 und 400.000 Euro liegen, beziehungsweise die Nachrüstkosten von rund 15.000 Euro pro Fahrzeug in der geforderten Zeit wirtschaftlich zu bewältigen. Deshalb müsse für die Buswirtschaft ein genereller Ausnahmetatbestand geschaffen werden. Diese Ausnahme müsse nicht nur fremdenverkehrstauglich sein, sondern auch der Tatsache Rechnung tragen, dass in München der öffentliche Personennahverkehr massiv auf die Unterstützung durch privatwirtschaftlich organisierte Busunternehmen angewiesen ist.

Datum

19. August 2009
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