Kögel: Die Rolle von Chereau Zoom

Fahrzeuge: Kögel: Die Rolle von Chereau

Der französische Trailerhersteller Chereau ist von der Insolvenz der Kögel GmbH nicht betroffen, meldet Kögel in einer Pressemitteilung. Allerdings ist die gemeinsame Muttergesellschaft von Kögel und Chereau, die Trailer Holding GmbH, ebenfalls insolvent. Sie wird wie Kögel von einem Wirtschaftsprüfer der Kanzlei  Schneider, Geiwitz und Partner betreut. Nach Angaben von Kögel-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz eröffne die Insolvenz der Trailer Holding die Möglichkeit, dass auch bei Chereau neue Investoren einsteigen. Eine weitere Option wäre, dass Altgesellschafter Chereau aus dem Unternehmens- und Haftungsverbund heraus kaufen. Seit 2005 gehört neben der Kögel GmbH auch der französische Kühlerspezialist Chereau zur Trailer Holding. Erst im Oktober 2003 hatte die Kögel AG gemeinsam mit der Investorengruppe SMB den insolventen Fahrzeugbauer übernommen, nur um Anfang 2004 selbst in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten. Daraufhin gründete SMB die Trailer Holding und übernahm beide Fahrzeugbauer vollständig. Die Unternehmen strebten zunächst eine Kooperation an - auch deswegen, weil der Ruf von Kögel-Kühlfahrzeugen vor der Insolvenz gelitten hatte. Daher wollte Kögel künftig Chereau für Kunden in Deutschland mit Fahrgestellen versorgen. Die Franzosen sollten ihre Aufbauten daraufsetzen. Die deutsch-französische Kühlerallianz ging nicht auf, was schwache Zulassungszahlen in Deutschland belegen. Beide Unternehmen agierten zunehmend unabhängig voneinander. 2008 stieg Kögel dann wieder unter Eigenregie ins Kühlergeschäft ein mit zugekauften Paneelen.

Datum

13. August 2009
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