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Transportwelt: Erhöhte Unfallgefahr bei Nebel

Im Herbst wabern häufig Nebelschwaden auf den Straßen. Die Sichtverhältnisse sind schlecht, es besteht höchste Unfallgefahr. Darauf weisen die Sachverständigen von DEKRA hin. Gründe für Verkehrsunfälle bei widrigem Wetter sind laut DEKRA zu schnelles Fahren und zu geringer Abstand zum Vordermann. Autofahrer sollten vor allem in Waldgebieten, in Meer- oder Seenähe und Flusstälern aufpassen - hier tritt Nebel besonders gerne auf. Jetzt gilt es, Abblendlicht und Nebelscheinwerfer einzuschalten. Die Nebelschlussleuchte kommt dann hinzu, wenn der Nebel sehr dicht ist und der Fahrer nicht weiter als 50 Meter sehen kann, so die Experten. Auch auf den Abstand sollten Verkehrsteilnehmer achten. Die Regel lautet hier: Der Abstand muss so groß sein, wie die Tachoanzeige in Metern. Bei Tempo 50 sind demnach 50 Meter Abstand einzuhalten. Die Experten raten zudem davon ab, sich am Vordermann zu orientieren. Sie empfehlen viel mehr, sich früher auf den Weg zu machen und genügende Zeit für die Fahrt einzuplanen. Komme zur schlechten Sicht noch Zeitstress hinzu, werde es am Steuer extrem gefährlich. 2008 etwa verletzten sich 711 Menschen bei Nebelunfällen, 24 verloren ihr Leben.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

10. November 2009
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