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Fahrzeuge: Die MAN - eine deutsche Industriegeschichte

MAN und Verlag C.H. Beck stellen Firmenchronik vor

Im Jahr 1758 geht im Ruhrgebiet die Eisenhütte St. Antony in Betrieb. Kochtöpfe und Pfannen waren die ersten Produkte. 2008 feiert das Unternehmen, die heutige MAN Gruppe, als einer der größten Motoren- und Lkw-Hersteller Europas sein 250jährige Bestehen. Zur Geschichte von MAN gehören bedeutende Ereignisse deutscher Industriegeschichte: Vom Beginn der deutschen Industrialisierung über die Erfindung des Dieselmotors, den Bau des ersten Kühlschranks, Fusionen und Übernahmen, der Entflechtung der Montanindustrie bis hin zum modernen Engineering-Konzern. Recherchiert und aufgeschrieben wurde die Unternehmensgeschichte in zweijähriger Arbeit von einem Historikerteam unter Leitung von Dr. Johannes Bähr. "Die MAN - eine deutsche Industriegeschichte" lautet der Titel einer Chronik, die am 22. Juli im Verlag C.H. Beck erscheint. "Die Geschichte von MAN ist geprägt von technischen Innovationen und der Fähigkeit, sich immer wieder neu an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten. Den Autoren ist es gelungen, ein realistisches Bild der sehr unterschiedlichen Epochen unserer Unternehmensgeschichte spannend zu beschreiben", sagte der MAN-Vorstandsvorsitzende Håkan Samuelsson anlässlich der Buchpräsentation in München. Gestützt auf umfangreiches Archivmaterial zeigen die Autoren, wie sich die MAN und ihr Vorgängerunternehmen Gutehoffnungshütte im Laufe der Zeit wandelten und wieder neu ausrichteten. Es wird deutlich, wie sehr MAN die Entwicklung moderner Technik mitgeprägt hat, ob im Brückenbau, im Schiffbau, in der Drucktechnik oder im Dieselmotorenbau. Die Gutehoffnungshütte in Oberhausen hat entscheidend zum Aufstieg der Ruhrindustrie beigetragen, die MAN-Werke in Augsburg und Nürnberg waren maßgebend an der Industrialisierung Bayerns beteiligt. Die Autoren gehen ausführlich auf die Rolle der MAN-Gruppe und ihrer führenden Personen in der NS-Zeit ein und stellen auch die Veränderungen des Konzerns in den letzten Jahren dar. "MAN hat eine wechselhaftere Geschichte als andere Großunternehmen. Letztlich haben die Verantwortlichen zur richtigen Zeit die richtigen Weichen gestellt, sonst würde es das Unternehmen längst nicht mehr geben", betonte Dr. Johannes Bähr. "Im Maschinen-, Motoren und Fahrzeugbau konnten sich nur solche Firmen über eine längere Zeit erfolgreich entwickeln, die zu den Schrittmachern des technologischen Fortschritts gehörten." Selbst die zwangsweise Zerschlagung nach dem 2. Weltkrieg, die Ausgliederung der Kohle-, Eisen- und Stahlaktivitäten, habe sich im Nachhinein als gut für die weitere Entwicklung des Unternehmens erwiesen, da das Unternehmen von den Krisen dieser Branchen nicht betroffen war. MAN produziert heute in Deutschland, in Europa, Asien sowie in Südafrika: modernste Lkw und Busse, riesige Schiffsmotoren und Turbinen für alle Kontinente der Welt. Ein globales Unternehmen mit 250 Jahren Erfahrung. Die Chronik ist ab 29. Juli im Buchhandel erhältlich: "Die MAN" Eine deutsche Industriegeschichte - von Johannes Bähr, Ralf Banken, Thomas Flemming, 2008. Rund 624 S.: mit 50 Abbildungen (davon 19 in Farbe), 50 Tabellen und 28 Grafiken. In Leinen; C.H. Beck ISBN 978-3-406-57762-8 Weitere Informationen erhalten Sie im Internet auf unserer Homepage unter www.250-jahre-man.eu.

Datum

17. Juli 2008
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