Alles über Deutscher Telematik Preis
Krone Telematics Zoom
Foto: Krone

Krone gewinnt Deutschen Telematik Preis

Verlader will Status der Sendung wissen

Viele Flotten haben ihre Geschäftsmodelle umgestellt. Einige Unternehmen besitzen nur noch Trailer, andere setzen auf Begegnungsverkehre oder den Kombinierten Verkehr. Zudem hat die zunehmende Digitalisierung auch die Begehrlichkeiten bei den Flottenkunden geweckt. Sie wünschen sich aktuelle Daten zum Zustand der Ladung und der Position des Fahrzeugs. Und auch für die Fuhrparkbetreiber gibt es mittlerweile viele Funktionen, die eine Trailertelematik betriebswirtschaftlich rechtfertigen. Die Flexibilität der Hersteller bei der Datenfrei- und -weitergabe macht es zudem für die Flottenbetreiber einfacher, ziehende und gezogene Einheiten auf einem Bildschirm zu betrachten.

In den vergangenen Jahren hat Krone seine Lösung kontinuierlich ausgebaut und viele zusätzliche Funktionen etabliert, die Krone Telematics zu einer umfangreichen Lösung machen. Besonders bei den allgemeinen Systemeigenschaften, den Ortungsfunktionen und den Kartendarstellungen konnte die Lösung punkten.

Krone Telematics setzt auf eine herstellerunabhängige Telematikplattform. Diese ist wiederum derart nutzerfreundlich gestaltet, dass es dafür den Deutschen Telematik Preis 2018 in der Kategorie "Telematik für Trailer, Container, Wechselbrücken und Asset Tracking" gab. Auf dieser Plattform können die Telematiksysteme der verschiedensten Anbieter unkompliziert integriert werden. Darüber hinaus kann der Nutzer für seine Kunden anwenderspezifische Zugangsberechtigungen erstellen. Damit erhält dieser nur die Daten, die für ihn relevant sind. Gibt es beim Transportunternehmen ein anderes führendes Programm, bietet der Hersteller Schnittstellen an, damit die Daten zur Verfügung gestellt werden können.

Zu den zentralen Aufgaben von Krone Telematics zählen die Überwachung von Fahrzeug und Ladung. Während mit einer exakten GPS-Ortung das Fahrzeug zuverlässig beobachtet werden kann, liefern am Fahrzeug angebrachte Sensoren ein genaues Bild über den Zustand des Fahrzeugs und der Ladung. Die Daten gelangen über eine zentrale Steuereinheit über Mobilfunk an die Zentrale. Das interessiert besonders Kunden, die mit temperierter und wertvoller Ladung unterwegs sind.

Einhaltung der Kühllkette ist ein entscheidender Faktor

Die Einhaltung der Kühlkette ist für die Transport- und Logistikunternehmen ein entscheidender Punkt für den Erfolg. Um hier auf Ereignisse schnell reagieren zu können, hat Krone beispielsweise die sogenannte Zwei-­Wege-Kommunikation eingeführt. Die Kühlmaschine liefert somit nicht bloß permanent aktuelle Temperaturen und Aggregatfunktionen, der Disponent kann über diese Technik überdies auf die Kühlmaschine zugreifen und von außen steuern, wenn ein Sollwert über- oder unterschritten werden sollte. Damit lassen sich temperierte Güter auch unbegleitet über die Bahn transportieren.

Über eine App lässt sich das Fahrzeug entsprechend einfach überwachen und steuern. Dabei achtete der Hersteller bei seiner App auch auf die Sicherheit. So müssen die Identität des Anwenders, Daten und Signale sicherer Herkunft sein. Ein Protokoll hält fest, wer beim Transport der Waren wann welche Parameter eingibt und wer es verantwortet.

Mit der App lässt sich darüber hinaus der integrierte Temperaturschreiber bedienen. Er ist nach Norm EN 12830 zertifiziert, erfasst die Temperatur der Kühlkette und gibt sie digital als PDF-Datei wieder. Das Layout hat Krone so angepasst, dass es dem des herkömmlichen Temperaturschreibers entspricht. Die Fahrer und Disponenten mit entsprechender Berechtigung haben jederzeit und von überall Einblick und Zugriff auf die Daten. So kann das Dokument per E-Mail oder als Druckvariante dem Empfänger ausgehändigt werden. Der Drucker erhält die Daten über Bluetooth, Mobilfunkstandard oder WLAN.

Eine weitere Komponente für die Fuhrparkbetreiber ist die Sicherheit der Ladung. Besonders bei hochwertigen Gütern achten Verlader darauf, dass ihre Ware auf dem Weg zum Ziel auch sicher ist. Dafür hat Krone Telematics das Türverschlusssystem Door Protect entwickelt (siehe unten).

Auch an den technischen Zustand hat Krone Telematics bei der Planung der Telematiklösung gedacht. Ein Technikpaket sorgt dafür, dass der Fuhrparkmanager immer über den aktuellen Zustand der Fahrzeuge informiert ist. Von der EBS-Datenauslesung bis zum Koppelsensor reichen die Features. So wird der Nutzer beispielsweise rechtzeitig informiert, wenn die nächste Wartung ansteht.

Das System Door Protect

  • Das Türverschluss-System Door Protect verriegelt und überwacht den Status der Hecktüren und ihrer Sicherheitsbauteile
  • Alarme und Auffälligkeiten meldet das System an den Disponenten oder eine überwachende Sicherheitszentrale
  • Nur die Zentrale, Fahrer und Disponent können die Tür durch gemeinsames Quittieren öffnen
  • Erst wenn das System deaktiviert wird, und der Fahrer seinen Code eingibt, wird der Türverschluss entriegelt

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Datum

15. November 2017
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