Schmitz Cargobull hat die Aluminium-Kastenmulde des Sattelkippers S.KI AK LIGHT technisch überarbeitet. Ziel der Weiterentwicklung sind eine höhere Stabilität, längere Einsatzdauer und geringerer Wartungsaufwand – bei weiterhin niedrigem Leergewicht.
Die Mulde ist Teil des modularen Baukastensystems des Herstellers. Je nach Einsatz stehen Varianten für den Baustellen- und Agrartransport sowie isolierte Ausführungen zur Verfügung.
Konstruktive Verstärkungen an Obergurt, Boden und Heck
Im Zentrum der Überarbeitung stehen strukturelle Anpassungen. Ein neu gestalteter Obergurt sowie breitere Auflageflächen für das Schiebeverdeck sollen den Verschleiß reduzieren. Zusätzlich wurden stark beanspruchte Bereiche gezielt verstärkt.
Eine neue Bodenanbindung und ein aufliegendes Bodenblech erhöhen die Gesamtsteifigkeit der Konstruktion. Auch der Heckbereich wurde überarbeitet und stabilisiert, um eine dauerhaft hohe Belastbarkeit sicherzustellen.
Wartung und Reinigung vereinfacht
Neben der Stabilität lag der Fokus auf der Servicefreundlichkeit. Glatte Außenflächen ohne Rammschutz und Nuten reduzieren Schmutzanhaftungen und potenzielle Korrosionsstellen.
Zwei integrierte Verschleißnuten im Boden dienen als optische Kontrollpunkte für den Wartungsbedarf. Breitere Seitenwandprofile mit weniger Stoßstellen erleichtern zudem die Reinigung. Vereinheitlichte Komponenten beim Schiebeverdeck für Stahl- und Aluminium-Mulden sollen die Ersatzteilversorgung vereinfachen.
Varianten für Baustelle und Agrartransport
Für unterschiedliche Einsatzzwecke bietet Schmitz Cargobull spezifische Heckschieber an. Die Agrarvariante ist auf verbesserte Dichtheit ausgelegt, während bei der Baustellenausführung die Reinigungsfreundlichkeit im Vordergrund steht.
Optional lassen sich weitere Systeme integrieren, darunter ein pneumatischer Unterfahrschutz, ein elektrisches Schiebeverdeck oder ein OnBoard-Wiegesystem.






