2026 ist ein Jahr der Jubiläen. 140 Jahre Pkw, 130 Jahre Lkw. In diese Riege reiht sich Fahrwerks- und Achsenspezialist Hendrickson ein. Der Konzern feiert heuer 100 Jahre Walking-Beam-Federung, entwickelt 1926 vom Unternehmensgründer Magnus Hendrickson.

1926 erfand Magnus Hendrickson die Walking-Beam-Federung.
Das Grundprinzip ist auch heute noch die Basis für ausgeglichene Lastverteilung und gute Traktion auch auf unwegsamem Gelände. Ein Ausgleichsbalken, der Walking-Beam, verbindet hierbei zwei Achsen. “Während sich die Achsen gegeneinander bewegen, bleibt der Reifenkontakt zum Untergrund erhalten und die Last wird gleichmäßig zwischen den Achsen verteilt”, erklärt Hendrickson das Prinzip.

Die Patentschrift aus dem Jahr 1926.
Weiterentwicklung für Nutzfahrzeuge: Elastomer-Federung und Leichtbau
Gleichwohl hat sich die Technik um diese Grundkonstruktion über die Jahrzehnte deutlich weiterentwickelt, unter anderem unter Zuhilfenahme von Elastomer-Federelementen und progressive Federtechnologien statt herkömmlicher Stahlfedern (z.B. Hendrickson Ultimaax). Zudem stehe bei modernen Nutzfahrzeugen im Einsatz neben der Stabilität und Geländegängigkeit auch Fahrkomfort, Gewicht und der Vibrationsschutz für elektronische Komponenten und verschiedene Aufbauten im Fokus. Darum kommen in den aktuellen Modellen von Hendrickson geschweißte Stahlkonstruktionen sowie hochfeste und damit leichtere Stähle zum Einsatz.






