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Lkw-Maut

460 Millionen weniger für die Staatskasse

Foto: Fotolia/info@martinezel.de

460 Millionen Euro nimmt die Bundesregierung weniger ein, wenn die Änderung der Lkw-Maut ab 1. Januar greift.

04.08.2014 Ole Dietkirchen/Spotpress

460 Millionen Euro nimmt die Bundesregierung weniger ein, wenn die Änderung der Lkw-Maut ab 1. Januar greift. Lkw mit bis zu drei Achsen zahlen künftig 12,5 Cent je Kilometer, bei vier oder mehr Achsen sollen es 13,1 Cent sein. Bislang waren mindestens 14,1 Cent beziehungswese 15,5 Cent fällig. Hinzu kommt ein Aufschlag, der sich an der Schadstoffklasse des Lasters orientiert. Für die besonders schadstoffarmen Euro VI-Lkw wird eine eigene günstige Mautkategorie geschaffen, sie müssen den Aufschlag nicht zahlen.

Das EU-Recht fordert, dass sich Infrastrukturgebühren, wie die Lkw-Maut, an den tatsächlichen Kosten für Bau, Betrieb, Instandsetzung und Ausbau des Straßennetzes orientieren. Nach einem aktuellen Wertgutachten mussten nun die Mautsätze aufgrund niedriger Zinsen angepasst werden, die Kosten werden geringer.

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