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Keine Transportweitergabe mehr

BGL will mehr Qualität für Auftraggeber

Kögel Foxx Foto: Boris Lehner

Verlader sollen keine bösen Überraschungen mehr erleben. Der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) gibt ihnen ein System an die Hand, mit dem sie sogenannte Bekannte Transporteure auswählen können. Sie verpflichten sich dazu, die Beförderung selbst auszuführen.

20.10.2015 Matthias Rathmann

Der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) will nach Informationen der Fachzeitschrift trans aktuell auf seiner Mitgliederversammlung in Hamburg ein qualitätssicherndes System präsentieren, das mehr Sicherheit in die Transportkette bringt. Es soll sich an sensible Auftraggeber wenden, die sich zunehmend über Identitätsklau und Qualitätsbrüche durch eine mehrstufige Transport-Weitergabe im Internet gestört fühlen.

Ziel der Initiative ist es demnach, dem Auftraggeber zu garantieren, dass seine Transporte nicht weitergegeben, sondern durch den im System gelisteten "Bekannten Transporteur" selbst ausgeführt werden. Das Projekt soll in Deutschland starten und später mit Unterstützung der International Road Transport Union (IRU) – dem Dachverband der nationalen Transportverbände − auch auf andere Länder übertragen werden.
Bei der Mitgliederversammlung in Hamburg am 22. und 23. Oktober sprechen BGL-Präsident Adalbert Wandt und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) über die gewerbe- und verkehrspolitischen Herausforderungen. Ein zentrales Thema dürften dabei der Mindestlohn und seine Anwendung im grenzüberschreitenden Verkehr sein.

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