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: Kübler bewältigt Megatransport

Anfang Januar hat die Spedition Kübler die beiden Rumpfsegmente des neuen Militär-Transportfliegers von Airbus, des A 400 M, in die Testhalle nach Dresden gefahren.

Mit Abmessungen von 32,6 x 5,7 x 7 Meter eine recht anspruchsvolle Aufgabe. Beide Segmente wurden mit dem Airbus-eigenen Transportflugzeug "Beluga" nacheinander auf den Dresdner Flughafen geflogen und dort von der Spedition Kübler übernommen. Die Segmente zog Kübler mittels Seilzug und Rollensystem aus dem Flugzeug auf bereitgestellte Entladeplattformen. Mit Hilfe von drei georderten Mobilkranen hievte Kübler die Rumpfteile anschließend auf die bereitstehenden Transportfahrzeuge. Zum Einsatz kamen hier zwei hydraulische Modulanhänger. Für das Nasensegment 2 x 5 Achsen parallelgekoppelt und für das Rumpfsegment 2 x 14 Achsen parallelgekoppelt. Nach der Verladung wurden Rumpf und Nase des A 400 M auf einer eigens für diesen Transport angelegten Behelfsstraße im Flughafen zwischengeparkt - um dann schließlich „just in time“ in die Halle zu gelangen. Die gesamte Aktion lief laut Aussagen von Kübler problemlos. Lediglich der Wintereinbruch mit Neuschnee und zweistelligen Minusgraden erwerte die Arbeit. Die nächste Herausforderung stellt sich dann, wenn der Flügel des A 400 M mit 42 Metern Länge und 8,70 Metern Breite im Februar per Binnenschiff und Lkw aus Hamburg nach Dresden gebracht werden muss. Text: Michael von Maydell Datum: 05.03.2010

Datum

5. März 2010
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