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: Frigoblock für längere Glieder- und Sattelzüge

Gemeinsam mit der Universität Braunschweig untersucht der Kältespezialist Frigoblock Grosskopf den Einsatz von natürlichen Kältemitteln in der Transportkälte.

In dem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Umweltbundesamt (UBA) geförderten Projekt wurden Vorschläge zur Nachhaltigkeit im temperaturgeführten Transport und zu der seit langem diskutierten Anhebung der Maße und Gewichte künftiger Lastzugkombinationen beim Kältetransport erarbeitet. Einer der Vorschläge sieht die Ausdehnung der Zuglänge auf 21 Meter und des zulässigen Gesamtgewichts auf 44 Tonnen vor. Gegenüber den heute üblichen 33-Paletten-Aufliegern könnten mit 21 Meter langen Tandem-Gliederzügen bis zu 44 Paletten transportiert werden. Laut Grosskopf würde sich die Verkehrs- und Umweltbelastung dadurch um rund 30 Prozent verringern, bei  um 30.000 bis 40.000 Euro reduzierten Transportkosten pro Jahr und Fahrzeug. Auf 21 Meter verlängerte Gliederzüge eigneten sich ebenso für Kombiverkehre. Dabei könnten zwei 30-Fuß-Container mit 44 Paletten ohne Verlust an Ladelänge auf 60-Fuß-Container-Tragwagen der europäischen Bahnen wirtschaftlicher verladen werden als die bisher eingesetzten C745- und C782-Wechselaufbauten oder 45-Fuß-Container. Weiter setzt sich die Forschungsgruppe für eine Verlängerung von Sattelzügen auf 17,9 Meter mit einer Kapazität von 36 Paletten ein. Gegenüber 16,5 Meter langen Sattelzügen mit 33 Paletten würde sich die Verkehrs- und Umweltbelastung damit um zehn Prozent vermindern. Eine Verlängerung von Sattelanhängern mit 13,6 Meter auf 15 Meter berücksichtige neben dem notwendigen Freiraum für die Kaltluftumspülung der Paletten auch weitere 100 Millimeter freien Raum, die erforderlich sind, um zwei 7,45 Meter lange Wechselaufbauten ohne Beschädigungen zu verladen. Im Gegensatz zu den Euro-Combis, so betont die Frigoblock-Forschungsgruppe, könnten maßvoll verlängerten Glieder- und Sattelzüge in allen Verkehrsbereichen zum Einsatz kommen, auch im innerstädtischen Verteilerverkehr. Dadurch werde ein deutlich größerer Effekt erzielt, ohne dass die bei Lang-LKW befürchteten Sicherheitsrisiken und hohen Brückenbelastungen auftreten würden. Text: Andreas Wolf Datum: 24.08.2010

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24. August 2010
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