Truck Grand Prix 2010 Zoom

: Die Party am Ring

Ein ruhiger Samstag in der Eifel – zumindest für alle, die nicht in die Nähe der Nürburg kommen. Denn am Nürburgring steppt der Bär! Zum 25. Geburtstag des Truck-Grand-Prix steigt am Ring eine Riesenschau.

Andere Rennstrecken haben vielleicht eine Rahmenrennserie; dazu noch ein paar Stände. Das wars. Doch am Ring ist alles eine Nummer umfangreicher. Gleich drei Rahmenserien kämpfen zwischen den Trucks um die Punkte. Die Racecars fallen vor allem durch ihr ungeniertes V8-Geboller auf. Der Mittelrheincup versammelt die ganzen englischen Truck-Racer und ein paar Lokalmatadoren wie Lenz, Stuck und Körber auf einem Haufen. Und die Formel 3 wird wohl als trötende Renn-Vuvuzela in die Geschichte eingehen. Denn so ähnlich hören sich die hochdrehenden Motoren der Monoposti an, verglichen mit den mächtigen Trucks. Natürlich kämpfen auch wieder jeden Abend Profis und Amateure gleichermaßen um die Go&Stop Krone. Dazu kommt in diesem Jahr etwas ganz neues: Das Duell! Entstanden ist das ganze, weil Striezel Stuck mit seinem neuen Allgäuer Truck eine etwas dicke Lippe riskiert hat. „Damit schlag ich sogar ein DTM-Auto!“ hat er getönt. Die Wette geht Timo Scheider mit seinem brandneuen Audi-Racer natürlich gerne ein. Im Eifer des Gefechts sind noch einige andere, teils abenteuerliche Trucks und Transporter dazu gekommen. Eines eint die Bande: Serie ist da keiner. Nach den Durchgängen am Samstag scheint wohl Gerd Körber im 800-PS VW-Bus gegen den DTM-Racer antreten zu dürfen. Er hat sich in den KO-Runden durchgesetzt. Neben der ganzen Action auf der Strecke, sollte aber noch genug Zeit bleiben, auch das Fahrerlager zu erkunden. Eine Aktion jagt hier die andere. Auf dem Fernfahrer/Dekra Stand lockt sogar ein ganzer Siebenkampf mit Bierkistenstapeln, Kegeln und so weiter. Und für Technik-Freaks gibt es bei den Teams und auf der Industriemesse Metall hautnah. Meistens liegt nur ein Absperrband zwischen den Rennboliden. Und ein Autogramm von den Racern höchstpersönlich sollte so auch kein großes Problem sein. Text: Markus Bauer Datum: 24.07.2010

Datum

24. Juli 2010
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