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: Bundesstraßen-Maut: Zeitplan in Gefahr

Die Maut auf mehrstreifigen Bundesstraßen wird wohl noch nicht zu Jahresbeginn kommen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte geschrieben, dass die Gebührenpflicht verspätet starten wird.

Das Bundesverkehrsministerium dementiert dies nicht. Einen genauen Termin nennt die Behörde jedoch auch nicht. „Wir gehen weiterhin von 2011 aus“, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Man müsse die Ausdehnung der Lkw-Maut gründlich vorbereiten, ergänzt er. „Das gebieten die Lehren aus der Vergangenheit.“ Noch immer prüft das Ministerium, unter welchen rechtlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen neue Strecken bemautet werden können. Auch der Mautbetreiber Toll Collect benötigt eine entsprechende Vorlaufzeit. Medienberichten zufolge sind es bei einer größeren Umstellung sechs bis acht Monate.   Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) erhofft sich vom Ausweiten der Gebühr im nächsten Jahr 50 Millionen Euro zusätzlich. Wirtschaftsverbände warnen weiterhin vor einer Gebührenpflicht auf allen mindestens vierstreifig ausgebauten Bundesstraßen. „Ich kann nicht behaupten, dass ich über diese Entscheidung sehr glücklich bin“, sagt Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) gegenüber der FERNFAHRER-Schwesterzeitschrift trans aktuell. Text: Georg Weinand Datum: 06.09.2010

Datum

6. September 2010
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