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: A8: Schilderbrücken für mehr Sicherheit

Die Bauarbeiten können beginnen. Das Land Baden-Württemberg hat für den Bau der sogenannten Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der A8, zwischen dem Autobahndreieck Leonberg und der Anschlussstelle Wendlingen, Grünes Licht gegeben. Dabei handelt es sich um elektronische Verkehrszeichen wie Tempolimits, Lkw-Überholverbote oder Glättewarnungen, die etwa alle eineinhalb Kilometer an Schilderbrücken über den Fahrbahnen angezeigt werden – je nach Verkehrssituation.

Durch die neue Anlage wolle man die Sicherheit und den Verkehrsfluss auf der A8 verbessern, sagt Verkehrsministerin Tanja Gönner. Im Zuge der Baumaßnahmen soll zudem zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Möhringen der Verkehr zeitweise auch auf dem Seitenstreifen rollen, die Freigabe erfolge entsprechend über die Anzeigetafeln. Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten an der 35 Kilometer langen Strecke liefen jetzt an, bis diese tatsächlich beginnen, könne es aber aufgrund der Witterungsverhältnisse noch bis Februar kommenden Jahres dauern, teilt das Verkehrsministerium mit. Man wolle dabei den Verkehr so wenig wie möglich behindern und tagsüber nur einzelne Fahrstreifen vorübergehend sperren. Die Hauptarbeiten fänden nachts statt. Die gesamte Anlage mit 55 Verkehrsbrücken und 290 integrierten elektronischen Anzeigetafeln soll rund 21 Millionen Euro kosten. Text: Thorsten Schönfeld Datum: 22.11.2010

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22. November 2010
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