Ladepark für E-Lkw in Brilon eröffnet

Neuer Ladepark für Nutzfahrzeuge in Brilon
Schnellladen für E-Lkw in Brilon

In Brilon ist ein neuer Ladepark mit insgesamt 18 Ladepunkten für Elektro-Lkw, Transporter und Pkw der TankE GmbH und Witteler Automobile eröffnet worden. Die Anlage bietet Schnellladen mit bis zu 400 kW. Die Details zur Eröffnung.

In Brilon wird von Witteler Automobile und TankE ein neuer Ladepark für Lkw, Transporter und Pkw realisiert.
Foto: 138 Media / Witteler Automobile

In Brilon ist ein neuer öffentlich zugänglicher Ladepark für Elektro-Lkw, Transporter und Pkw eröffnet worden. Realisiert wurde das Projekt von der TankE GmbH gemeinsam mit Witteler Automobile. Zur offiziellen Eröffnung an der Möhnestraße kamen rund 150 Gäste aus Politik und Wirtschaft.

Der neue Standort soll die Ladeinfrastruktur für elektrische Nutzfahrzeuge in Südwestfalen stärken und Unternehmen beim Umstieg auf emissionsfreie Mobilität unterstützen.

18 Ladepunkte mit bis zu 400 kW Leistung

Der neue Ladepark verfügt insgesamt über:

  • zwölf Ultraschnellladepunkte (DC) mit 200 bis 400 kW
  • sechs AC-Ladepunkte mit 22 kW

Besonders für den Nutzfahrzeugbereich wichtig: Die Lkw-Ladeplätze sind so konzipiert, dass das Laden ohne Absatteln möglich ist. Die Nutzung des Ladeparks erfolgt öffentlich über gängige Ladekarten, Apps oder per Ad-hoc-Laden.

Fokus auf elektrische Nutzfahrzeuge

Nach Angaben der Betreiber richtet sich der Standort gezielt an Unternehmen, die elektrische Nutzfahrzeuge einsetzen oder künftig einsetzen wollen.

Michael Krystof, Geschäftsführer der TankE GmbH, erklärt: „Mit dem Ladepark in Brilon schaffen wir eine leistungsstarke, öffentlich zugängliche Infrastruktur. Diese unterstützt Unternehmen beim Umstieg auf elektrische Nutzfahrzeuge – insbesondere dort, wo sie keine eigene Ladeinfrastruktur am Depot realisieren können.“

100 Prozent Ökostrom und zusätzlicher Fahrerkomfort

Geladen wird an allen Ladepunkten mit 100 Prozent Ökostrom. Betrieb und Service übernehmen TankE und Witteler Automobile gemeinsam. Für Fahrerinnen und Fahrer bietet der Standort zusätzliche Services wie einen 24/7-Automatenkiosk, WC-Anlagen, Duschen und weitere Aufenthaltsmöglichkeiten.

Damit soll der Ladepark insbesondere den Anforderungen des Fernverkehrs und gewerblicher Flotten gerecht werden.

Politik sieht Ladepark als wichtiges Signal

Auch Vertreter aus Politik und Infrastruktur bewerten das Projekt als wichtigen Schritt für die Elektromobilität im Nutzfahrzeugbereich. Der Europaabgeordnete Dr. Peter Liese betonte, der Standort zeige, wie sich Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern reduzieren lassen.

Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur sieht im Projekt ein Beispiel für bedarfsgerechten Ausbau leistungsfähiger Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge.