Für die Stückgutkooperation System Alliance Europe (SAE) mit Sitz in Düsseldorf war das Geschäftsjahr 2025 das bislang erfolgreichste. Sendungsmengen und Tonnage legten laut SAE um mehr als zehn Prozent zu.
Rekord bei Sendungen und Tonnage
Die genossenschaftlich organisierte Stückgutkooperation transportierte europaweit 3,5 Millionen Sendungen (2024: drei Millionen Sendungen). Die Tonnage betrug 1,1 Millionen Tonnen (2024: eine Million Tonnen). Damit verzeichnete SAE den deutlichsten Mengenzuwachs der vergangenen fünf Jahre. Den Erfolg habe die Kooperation aber vor allem den Verkehren im europäischen Ausland zu verdanken.
Industriestandort Deutschland schwächelt
Die wirtschaftliche Schwäche des Industriestandorts Deutschland zeige sich mittlerweile auch in der Logistik. „In anderen Ländern Europas sehen wir derzeit deutlich mehr Dynamik“, sagt der SAE-Vorstandsvorsitzende Tassilo Schneider.
54 Mitglieder in 33 Ländern
54 Mitgliedsunternehmen und 170 Niederlassungen in 33 Ländern gehören zur SAE. Sie sei daher die größte Stückgutkooperation Europas. Die Mitglieder handeln demnach nach einheitlichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards und steuern ihre Logistik über eine zentrale IT- und Datenplattform. Dennoch bleiben sie unternehmerisch vollkommen unabhängig. „Unsere Mitglieder nutzen die etablierten Standards, digitalen Tools und Prozesse der SAE, machen aber ihre eigene Preispolitik“, sagt Schneider.






