Er ist wieder da! Der Iveco Strator feiert seine Wiedergeburt. Jener Hauber, der 2006 als Mischung aus australischem PowerStar und europäischem Stralis das Licht der Welt erblickte. Iveco Schouten, der größte niederländische Iveco-Händler, hat die Legende neu aufgelegt und diesmal auf Basis des S-Way einen wahrlich schnittigen Truck gebaut.
Ein Hauber mit schwungvollem Design
Im Vergleich zu den von Vlastuin Truckopbouw umgebauten Scania- und Volvo-Haubern fällt die Linienführung des 2026er Strator ausgesprochen schwungvoll aus. Laut Presseinfo wurde die Frontpartie in Zusammenarbeit mit Jacco Hoogendoorn, einem Ingenieur bei Spyker Cars, sowie Arens Vehicle Design (AVD) aus dem belgischen Amel entworfen. Herausgekommen ist ein Truck mit nach vorn schmal zulaufender Haube samt abgerundeter Schultern. Die muskulös ausgestellten Kotflügel wiederum nehmen die Formensprache der dynamisch gezeichneten LED-Scheinwerfer auf. Eine Komposition, die geradezu perfekt zur Sonnenblende und dem mit zwei Sicken versehenen Hochdach der Kabine passt – obwohl es sich dabei um das Seriendesign des S-Way handelt.
Wiedergeburt am Standort der ersten Strator-Generation
Iveco Schouten wird die neuen Strator – wenig verwunderlich – von Hand aufbauen und individuell für die Kunden präparieren. Die Fertigung ist in der Werkstatt in Born nördlich von Maastricht angesiedelt, dem Standort, an dem auch die erste Strator-Generation von Charles Feijts Bedrijfswagens, mittlerweile Teil von Schouten, produziert wurde.
Alles ist möglich: 4x2, 6x2 und 6x4 mit Serientechnik
Der neue Strator ist als 4x2-Sattelzugmaschine zu haben, als 6x2 mit lift- und lenkbarer Vorlaufachse, als 6x2 mit lift- und lenkbarer Nachlaufachse und als klassischer 6x4. Was die Kabine angeht, ist sowohl die Active-Space-High als auch die Active-Space-Medium erhältlich. Hinten ist die Luftfederung Serie, vorn gegen Aufpreis verfügbar. Unter der langen Nase kommt der bekannte xC13-Reihensechszylinder mit einem Hubraum von 12,9 Litern zum Einsatz, wahlweise mit 460, 500 oder 580 PS. Die Gänge sortiert das automatisierte ZF Traxon mit zwölf Gängen – Serientechnik also.
Drei Konfigurationen mit dem gewissen Etwas
Spannend aber: Iveco Schouten hat unter strator.nl eigens für den Strator eine eigene Webseite mit Konfigurator aufgelegt mit drei Beispiel-Ausstattungen. Ein 4x2 mit knalligem Magenta-Lack und dunklen Applikationen, daneben ein 6x4 in matter Wüstensandfarbe samt ebenfalls dunkler Anbauten und Zusatzscheinwerfer-Armada und schließlich ein 6x4 in Eisblau-Metallic mit Zusatzscheinwerfern sowie Alu- und Chrom-Schmuck. Eines ist damit also klar: Wer einen Strator will, der findet das passende Exemplar – und wird damit einen Lkw haben, wie ihn sonst kaum ein Zweiter fährt. Wir sagen: Vielen Dank, Iveco Schouten, für die Wiedergeburt einer Legende!







