7:43 Min. 01.02.2026

HVO 100 in der Landwirtschaft

HVO 100 ist ein synthetischer Dieselersatz, der aus Abfall- und Reststoffen hergestellt wird und in der Landwirtschaft zunehmend als CO₂-arme Alternative zum klassischen Diesel eingesetzt wird. Doch wie zuverlässig funktioniert der Kraftstoff, wenn Traktoren, Häcksler und Lkw täglich viele Stunden unter Volllast laufen?

HVO 100 im Ernteeinsatz – Alltag statt Laborbedingungen

Wenn Traktoren, Häcksler und Lkw bis zu 15 Stunden täglich im Einsatz sind, zählt jedes Detail. Genau hier zeigt HVO 100 in der Landwirtschaft, was er kann. Während der Maisernte laufen die Maschinen ohne Pause – Ausfälle oder Leistungseinbußen wären sofort spürbar.

Der Praxistest zeigt: Der synthetische Kraftstoff funktioniert auch unter Dauerlast zuverlässig. Leistung, Startverhalten und Betrieb unterscheiden sich im Alltag nicht vom klassischen Diesel.

HVO-100-Erfahrungen beim Lohnunternehmen Mikus

Beim Lohnunternehmen Mikus wird HVO 100 konsequent in allen Maschinen eingesetzt – vom Schlepper über den Häcksler bis hin zu Spezialfahrzeugen. Die Rückmeldungen aus der Praxis sind eindeutig:

  • sauberere Verbrennung
  • weniger Ablagerungen im Tank
  • stabil laufende Abgasnachbehandlung

Gerade bei modernen Maschinen mit komplexer Abgastechnik ist das ein entscheidender Vorteil. Probleme mit der Abgasnachbehandlung oder Fehlermeldungen traten im Einsatz nicht auf.

HVO 100 Kraftstoff in wechselnden Einsatzbereichen

Besonders spannend wird es, wenn die Einsatzbereiche wechseln. Ob auf dem Acker, beim Transport zur Biogasanlage oder im anspruchsvollen Forsteinsatz – der HVO-100-Kraftstoff läuft zuverlässig und ohne Einschränkungen.

Viele moderne Landmaschinen sind für HVO 100 freigegeben, sodass der Einsatz ohne technische Anpassungen möglich ist. Für Betriebe mit vielseitigem Einsatzprofil ist das ein klarer Pluspunkt.

Wirtschaftlichkeit und Förderung von HVO 100 in der Landwirtschaft

Auch wirtschaftlich gibt es Rückenwind: Seit 2025 ist HVO Bestandteil der Agrardiesel-Subventionierung und kann sogar rückwirkend geltend gemacht werden. Das verbessert die Kalkulation und macht den Einsatz des alternativen Kraftstoffs planbarer.

Damit wird HVO 100 zunehmend auch für Betriebe interessant, die bisher aus Kostengründen gezögert haben.

Versorgung und Feldbetankung – Vorteil im Erntealltag

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Versorgung. Feldbetankungen direkt an der Maschine sparen Zeit und vermeiden Stillstand – gerade in stressigen Erntephasen ein echter Vorteil.

HVO 100 lässt sich wie Diesel handhaben, was die Integration in bestehende Abläufe erleichtert und zusätzliche Infrastruktur überflüssig macht.

Fazit: HVO 100 als Diesel-Alternative für die Landwirtschaft

Die HVO-100-Erfahrungen aus der Praxis zeigen klar:Diese Diesel-Alternative für die Landwirtschaft ist kein Zukunftsversprechen mehr, sondern längst im harten Alltag angekommen. Zuverlässigkeit, saubere Verbrennung und Fördermöglichkeiten sprechen für den Einsatz – vor allem dort, wo Maschinen täglich unter hoher Last laufen.

FAQ – HVO 100 in der Landwirtschaft

Ist HVO 100 für Traktoren und landwirtschaftliche Maschinen geeignet?Ja. Viele moderne Traktoren, Häcksler und Lkw sind für HVO 100 freigegeben. Maßgeblich ist die jeweilige Herstellerfreigabe.

Wie viel CO₂ kann mit HVO 100 eingespart werden?Je nach Herkunft des Kraftstoffs sind CO₂-Reduzierungen von bis zu 90 Prozent möglich.

Gibt es Nachteile gegenüber Diesel?Im Praxiseinsatz zeigen sich keine Einschränkungen bei Leistung oder Zuverlässigkeit.

Ist HVO 100 in der Landwirtschaft förderfähig?Ja. Seit 2025 ist HVO Bestandteil der Agrardiesel-Subventionierung, teilweise auch rückwirkend.

Wie sieht es mit der Versorgung im Erntebetrieb aus?Feldbetankungen sind problemlos möglich und helfen, Stillstandzeiten zu vermeiden.

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