Manchmal arbeitet man mehr als ein Jahr auf eine Messe hin und dann sind sechs Messetage schneller vorbei, als man es richtig begreifen kann. So dürfte es nach der IAA Transportation 2026 nicht nur KRONE, sondern vielen Ausstellern gegangen sein. Die wichtigste internationale Leitmesse der Transport- und Logistikbranche liegt bereits wieder hinter den Unternehmen. Was bleibt, sind zahlreiche Gespräche, neue Impulse und vor allem viel Arbeit für die kommenden Wochen und Monate.
„Für uns war auch in diesem Jahr die IAA wieder ein großer Erfolg. Gleichzeitig verändert sich das Messeverhalten unserer Kunden deutlich. Abschlüsse werden heute nicht mehr zwangsläufig direkt auf der Messe getätigt. Viele Entscheidungen fallen bereits im Vorfeld oder entwickeln sich im Anschluss aus den Gesprächen vor Ort. Genau dieser persönliche und fachliche Austausch macht eine Messe heute so wichtig. Und davon hatten wir in diesem Jahr wieder jede Menge“, sagt Dr. Frank Albers, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing bei KRONE Trailer.
Unter dem Leitgedanken „Built as one“ präsentierte sich KRONE auf der IAA Transportation 2026 gemeinsam mit seinen Partnern als breit aufgestellte Nutzfahrzeuggruppe. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Fahrzeuge und Services, sondern vor allem der persönliche Austausch mit Kunden und Partnern. Denn für KRONE beginnt ein wichtiger Teil der Messearbeit erst nach dem letzten Messetag.
Aus Gesprächen werden Lösungen
Mit dem Ende der IAA beginnt deshalb für KRONE die intensive Nachbereitung. Gemeinsam mit Schwarzmüller, Knapen, Hüffermann, GIGANT und Trailer Dynamics gilt es nun, die vielen Gespräche auszuwerten. Dabei geht es nicht allein darum, Kontakte zu dokumentieren oder konkrete Anfragen weiterzuverfolgen. Ebenso wichtig sind die Herausforderungen, Wünsche und Fragestellungen, die Kunden während der Messe an die Unternehmen herangetragen haben.

Ebenfalls im Fokus waren Service, Ersatzteilversorgung und digitale Lösungen in das Standkonzept integriert.
„Wir führen Kundengespräche nicht nur, um in Kontakt zu bleiben, positive Rückmeldungen zu bekommen oder natürlich auch Geschäfte anzubahnen“, ergänzt Albers. „Für uns ist besonders wichtig zu erfahren, wo es im Alltag unserer Kunden hakt. Welche Herausforderungen beschäftigen sie heute und welche werden in den kommenden Jahren entstehen? Nur wenn wir diese Themen kennen, können wir unsere Produkte und Services gezielt weiterentwickeln und dort Lösungen anbieten, wo sie tatsächlich gebraucht werden.“
Dieser Ansatz prägte auch den diesjährigen Messeauftritt.
„Built as one“: Lösungen aus einer Hand
Bereits 2024 hatte KRONE seinen Auftritt auf der IAA konsequent auf die Veränderungen innerhalb der Transportbranche ausgerichtet. 2026 wurde das Konzept weiterentwickelt. Unter dem Leitgedanken „Built as one“ rückten die gemeinsame Stärke der Unternehmen und das breite Lösungsangebot der KRONE Nutzfahrzeuggruppe in den Mittelpunkt.
KRONE, Knapen, Schwarzmüller und Hüffermann präsentierten sich in Halle 27 am Stand C40 unter einem gemeinsamen Dach. Ergänzt wurde das Messekonzept durch GIGANT und Trailer Dynamics.

Unter anderem GIGANT ergänzte das Messekonzept von KRONE.
Auch auf dem Außengelände zeigte die Gruppe mit insgesamt zwölf Fahrzeugen die Bandbreite ihrer Lösungen.

Ob temperaturgeführter Lebensmitteltransport, klassische Logistik, Baustelleneinsatz, Entsorgung und Recycling oder anspruchsvolle Spezialtransporte: Kunden sollen innerhalb der Nutzfahrzeuggruppe für sehr unterschiedliche Transportaufgaben den passenden Ansprechpartner und die geeignete Lösung finden.
Service gehört zum Fahrzeug
Ebenfalls im Fokus waren Service, Ersatzteilversorgung und digitale Lösungen in das Standkonzept integriert. Themen wie digitale Fahrzeugdaten, das Serviceangebot von KRONE und Schwarzmüller, Ersatzteile sowie die Möglichkeiten rund um mykrone.blue zeigten, wie eng Fahrzeug und Service inzwischen miteinander verbunden sind.
Ralf Faust, Geschäftsführer Service bei KRONE, bringt diesen Anspruch auf den Punkt: „Unsere Kunden benötigen nicht nur ein gutes Fahrzeug. Entscheidend ist, dass dieses Fahrzeug im täglichen Einsatz verfügbar bleibt und sie bei Fragen oder Problemen schnell Unterstützung bekommen. Deshalb denken wir Fahrzeug, Ersatzteile, digitale Services und unser Servicenetzwerk gemeinsam. Genau diese Verbindung wollten wir auch auf der IAA sichtbar machen.“
Die zentrale Platzierung dieser Themen auf dem Messestand unterstrich, dass Service längst kein nachgelagerter Bestandteil des Produktangebots mehr ist.
Nach der IAA ist vor der IAA
Nach intensiven Messetagen folgt für die beteiligten Unternehmen nun zunächst die Phase der Nachbereitung. Ganz lange wird es bei KRONE dennoch nicht ruhig bleiben. Die IAA Transportation 2028 scheint heute noch weit entfernt. Doch wenn die vergangenen Monate eines gezeigt haben, dann, wie schnell aus ersten Ideen ein Messestand und aus mehr als einem Jahr Vorbereitung plötzlich sechs Messetage werden.
Bis dahin steht jedoch zunächst das im Mittelpunkt, was KRONE aus Hannover mitgenommen hat und die Aufgabe, daraus die möglichst passenden Lösungen für die Transportanforderungen von heute und morgen zu entwickeln.





