Die Volvo Group North America hat sich mit der kalifornischen Umweltbehörde CARB auf einen Vergleich in einem Emissionsverfahren geeinigt. Hintergrund sind Vorwürfe der Behörde zur Beschreibung bestimmter Emissionskontrollen bei Dieselmotoren der Typen D11 und D13 aus den Baujahren 2010 bis 2016, die in Kalifornien verkauft wurden. Der Vergleich erfolgt ausdrücklich ohne Schuldeingeständnis.
Vergleichskosten in Höhe von 196,5 Millionen US-Dollar
Volvo zahlt im Rahmen der Einigung 196,5 Millionen US-Dollar. Darin enthalten sind 12,5 Millionen Dollar an zivilrechtlichen Strafen, 71 Millionen Dollar für den Air Pollution Control Fund der Behörde sowie fünf Millionen Dollar zur Erstattung von CARB-Kosten. Weitere 108 Millionen Dollar sollen in Emissionsminderungsprojekte in Kalifornien fließen. Teil der Einigung sind neben der Zahlung außerdem Software-Updates und eine teilweise Garantieverlängerung für rund 7.200 Motoren der Modelljahre 2014 bis 2016.
Volvo: Sicherheits- und Leistungsprobleme bestehen nicht
Laut eigener Angaben hat Volvo die von CARB beanstandeten Punkte bereits vor fast zehn Jahren selbst offengelegt und anschließend mit der Behörde kooperiert. Die Schweden betonen zudem, man habe stets die Einhaltung aller geltenden Vorschriften angestrebt und führe umfangreiche Tests zur Sicherstellung der Emissionsstandards durch. Interne Untersuchungen hätten keine Hinweise auf vorsätzliches Fehlverhalten ergeben. Sicherheits- oder Leistungsprobleme bei den Motoren bestünden nicht.







