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Menschenhändler attackieren Lkw

Menschenhändler attackieren Lkw-Fahrer

Ein steirischer Lkw-Fahrer ist im französischen Calais von Menschenhändlern angegriffen worden. Das berichtet der Österreichische Rundfunk (ORF). Der Fahrer hatte die Schlepper erwischt, als sie Flüchtlinge im Bereich der Hinterachse seines Sattelschleppers verstecken wollten. Daraufhin wurde der 55-Jährige von einem der Täter mit einer Pistole bedroht und von acht bis zehn weiteren krankenhausreif geprügelt. Der ORF berichtet, dass die Flüchtlinge vermutlich gehofft hatten, der Lkw würde per Fähre nach Großbritannien übersetzen. Tatsächlich wollte der Österreicher jedoch 150 Kilometer weiter ins französische Hinterland fahren. Für die Flüchtlinge hätte bei dieser Fahrt Lebensgefahr bestanden. Eine Studie der Internationalen Straßentransportunion (IRU) aus dem Jahr 2008, die in 15 europäischen Ländern durchgeführt wurde, hat bereits auf das Problem von Attacken auf Fernfahrer aufmerksam gemacht. Insgesamt wurden dabei 694 Vorfälle gezählt. Fahrten nach Großbritannien waren in 140 Fällen betroffen. Experten gehen von einer noch höheren Dunkelziffer aus.

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