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Deutscher Telematik Preis

Jury nimmt Anbieter unter die Lupe

Deutscher Telematik Preis: Systeme unter der Lupe Foto: TIS; Montage: ETM

Deutscher Telematik Preis 2020: Das ist die Jury, die die Lösungen unter die Lupe nimmt.

Bereits zum dritten Mal geht der Deutsche Tele­matik Preis an den Start. Wie in den vorangegangenen Jahren auch steht hinter der Preisverleihung eine fachkundige Jury unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Heinz-Leo Dudek von der Dualen Hochschule Ravensburg (Campus Friedrichshafen). Getreu dem Motto „Das Bessere ist des Guten Feind“ hat der ETM Verlag, in dem die trans aktuell erscheint, das Prozedere ­überarbeitet. Aber keine Sorge – verwässert wird hier nichts. Die Telematiklösungen, die die Anbieter ins Rennen schicken, müssen sich nach wie vor einem zweistufigen Bewerbungsverfahren stellen. Ein in diesem Markt einzigartiges Prozedere, das die Wertigkeit des Preises verdeutlicht. ­Zunächst gilt es für die Probanden, einen umfangreichen Fragebogen auszufüllen. Dieser soll die Telematiklösungen, so gut es geht, vergleichbar machen. Um das zu erreichen, gibt es bei der Neuauflage acht Kategorien, in denen sich die Hersteller bewerben konnten. Je nach Kategorie unterscheiden sich die Fragen sowie die Gewichtung der einzelnen Fragenbereiche.

Transparenz im Markt schaffen

Nun ist Papier bekanntlich geduldig. Daher ist das Überprüfen der Angaben ein Muss. An dieser Stelle tritt die Jury auf den Plan. Beim Deutschen Telematik Preis 2020 gibt es eine „Hands-on“-Bewertung einzelner Funktionen sowie der zugehörigen Informa­tionsdarstellung und Bedienbarkeit der Systeme. Hierzu hat Professor Dudek im Zusammenspiel mit der Jury einen entsprechenden Test­ablauf entwickelt. Dem muss sich jedes System unterziehen, das auf ­Stufe 2 kommt. Für diesen Aufwand gibt es einen guten Grund, schließlich haben sich die Verantwortlichen des Deutschen Telematik Preises von Anfang an die Themen Transparenz und Verlässlichkeit auf die Fahne geschrieben. Das erklärt letztlich das ­beschriebene Prozedere. Nur auf diese Weise lässt sich eine für die Telematikanwender nachvollziehbare Vergleichbarkeit herstellen. Die wiederum ist in diesem stark fragmentierten Markt, in dem zumindest nach außen hin jeder alles kann, dringend vonnöten.

Die Jury

Foto: DHBW Ravensburg
Heinz-Leo Dudek, Duale Hochschule ­Ravensburg, Professor und Studiengangsleiter.

Heinz-Leo Dudek, Duale Hochschule ­Ravensburg, Professor und Studiengangsleiter

Nach meiner rund zehnjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer des Telematikanbieters Euro Telematik in Ulm folgte ich im Jahr 2009 dem Ruf als Professor an die Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg, Campus Friedrichshafen. Auch dort lässt mich die Telematik nicht los, was diverse Untersuchungen zu Systemen in Transport und Logistik zeigen. Seit dem Jahr 2015 begleite ich zudem den Deutschen Telematik Preis wissenschaftlich und leite die Jury.

Foto: ADAC Württemberg
Holger Bach, ADAC Württemberg ­Abteilungsleiter, Verkehr und Umwelt.

Holger Bach, ADAC Württemberg ­Abteilungsleiter, Verkehr und Umwelt

Als Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt beim ADAC Württemberg habe ich von Haus aus Lösungen im Blick, die die Effizienz auf der Straße steigern. Davor habe ich viele Jahre bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart den Bereich Mobilität, Logistik und Telematik geleitet.

Foto: SF Telematik
Stephan Feitzelmayer, SF Telematik, Geschäftsführer.

Stephan Feitzelmayer, SF Telematik, Geschäftsführer

Ich bin seit 2007 im Telematik­umfeld tätig, seit 2015 als selbstständiger Berater. Durch meine technische Ausbildung als Elektroniker konnte ich bereits sehr früh kleinere technische Anpassungen für Kunden vornehmen. Als unabhängiger Berater habe ich darüber hinaus den Einblick in ein breites Portfolio an Systemen. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es allerdings nicht. Oft sind daher kleine Details für den Einsatz der einen oder anderen Lösung entscheidend.

Foto: Thomas Küppers
Martin Trümper, Dekra Automobil, Zielgruppenmanager.

Martin Trümper, Dekra Automobil, Zielgruppenmanager

Im Rahmen der Dekra-Mitgliederbetreuung habe ich schon lange mit Telematik zu tun. Faszinierend ist die technische Entwicklung über die ganze Zeit hinweg. Die Möglichkeiten, die sich einem Unternehmen bieten, sind vielseitig. Spannend ist es daher, wenn unsere Kunden über ihre Erfahrungen mit Telematik berichten.

Foto: Redaktionsbüro Alte Schule
Ralf Johanning, Redaktionsbüro Alte Schule, Freier Journalist.

Ralf Johanning, Redaktionsbüro Alte Schule, Freier Journalist

Seit rund 17 Jahren fühle ich mich im Bereich der Telematik zu Hause. Als Journalist und Redakteur begleite ich diesen Markt und bin immer wieder fasziniert von der Entwicklungsfreudigkeit der Unternehmen. Es ist spannend zu betrachten, wie sich der Markt in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Ich bin schon neugierig, wie sich die zunehmende Automatisierung und Vernetzung der ­Fahrzeuge auf die Telematik auswirkt.

Carsten Nallinger Foto: Thomas Küppers
Carsten Nallinger, ETM Verlag, Geschäfts­führender Redakteur.

Carsten Nallinger, ETM Verlag, Geschäfts­führender Redakteur

Als Redakteur, der während des Studiums als Software­tester gearbeitet hat, war der Weg beim ETM Verlag klar vorgezeichnet: Die IT-Themen rund ums Nutzfahrzeug und die Logistik sind seit neun Jahren mein Thema. Ganz klar mit im Fokus steht dabei die Telematik. Mit Blick auf Zukunftsthemen wie die Digitalisierung kommt ihr eine Schlüsselrolle zu – für einen Journalisten eine Fundgrube an Themen.

Foto: BGL
Andreas Schmidt, Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Leiter Vertrieb und Digitale Projekte.

Andreas Schmidt, Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Leiter Vertrieb und Digitale Projekte

Ich kenne die Logistik sowohl aus der Praxis als auch aus der Sicht eines IT-Dienstleisters. Nach meiner Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann und dem Studium der Logistik an der Steinbeis Hochschule Berlin war ich unter anderem Leiter Kontraktlogistik bei der Raiffeisen Waren-Zentrale. Dort konnte ich Logistikprojekte wie etwa Telematik-Lösungen umsetzen. Dieses habe ich zuvor als Prokurist und Gesamtvertriebsleiter beim TMS-Anbieter Soloplan aus konzeptioneller Sicht bei zahlreichen Logistik-Systemeinführungen getan. Als Leiter Vertrieb und Digitaler Projekte unterstütze ich nun den BGL und seine Mitglieder beim Wandel in das digitale Zeitalter.

Johannes-Nikolaus Nießen, Partner bei der P3 Group Foto: P3 Group
Johannes-Nikolaus Nießen ist Partner und Berater bei der Ingenieurgesellschaft P3 Group.

Johannes-Nikolaus Nießen, Ingenieurgesellschaft P3 Group, Berater und Partner

Ich bin seit über 20 Jahren in der Beratung und verantworte bei P3 das Cluster Mobility Innovations. Mit meinem Team berate ich Automobilhersteller und 1st-Tier-Lieferanten zu Innovationsthemen rund um das „Connected Autonomous Shared & Electrified Vehicle“. Dabei helfen wir unseren Kunden unter anderem Telematiksysteme wie Flottenlösungen zu konzeptionieren, entwickeln und optimieren oder neue Technologien dafür zu bewerten. Im Bereich Connected Car haben wir zudem seit vielen Jahren Erfahrungen im Benchmark von User Experience.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
trans aktuell 07 2019 Titel
trans aktuell 07 / 2019
15. März 2019
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