Daimler-Innvoationsschmiede Lab1886

Neuer Standort in Atlanta eröffnet

Headquarter (HQ) Opening Lab1886 Atlanta, GA: car2go und Volocopter sind zwei Projekte der Innovationsschmiede Foto: Daimler

Daimler stellt sich mit seinem Ideen-Inkubator Lab1886 breiter auf. Nun hat der Konzern einen neuen Standort in Atlanta/USA in Betrieb genommen.

Aktuell betreibt Daimler solche Inkubatoren in Stuttgart, Berlin, Peking und Atlanta. „Für Lab1886 ist es wichtig, an den innovativsten und kreativsten Standorten der Welt vertreten zu sein“, sagt Susanne Hahn, Leiterin Lab1886 Global. „Atlanta bietet dies und ist daher für uns die perfekte Wahl für unseren neuen Standort. Sowohl die gute Erreichbarkeit unserer Daimler- und Mercedes-Benz-Kollegen in Nordamerika als auch die hervorragende, digitale Infrastruktur und das Angebot an hochqualifizierten Hochschulabsolventen waren ausschlaggeben für die Standortentscheidung.“ Leiter des neuen Standorts ist laut Daimler Paul Lafata aus Kalifornien, der zuvor unter anderem für Qualcomm und Nokia gearbeitet hat.

Das Lab1886 soll Daimler dabei unterstützen, sich vom Fahrzeughersteller zum integrierten Anbieter von Mobilitätslösungen zu verwandeln. Dabei geht es laut Daimler darum, das Know-How aus dem Konzern mit der Schnelligkeit von Start-ups zu verbinden. Im Lab1886 habe man die Freiheit, sich mit Themen auseinander zu setzen, die über das Kerngeschäft hinausgehen. Dabei setze man gezielt auf Schwarmintelligenz weltweit. Die Ideen kommen von einzelnen Mitarbeitern und Teams und sollen mit Hilfe des Lab1886 schnell auf den Weg gebracht werden.

Dieser Prozess läuft demnach in drei Phasen ab. Zunächst werden Ideen eingereicht. In Crowd-Votings, Funding und Pitch im Shark Tank wählt das Lab1886 dann geeignete Ideen aus – ähnlich wie in der Start-up-Welt. In der folgenden Inkubationsphase pilotieren die Mitarbeiter im Lab1886 die Projekte und entwickeln sie zur Marktreife. In der dritten Phase, Daimler nennt sie die Kommerzialisierung, stellen sich die neuen Produkte oder Dienstleistungen dem Markt. Am Ende des Prozesses übernimmt Daimler die Produkte dann oder gründet sie als Tochterunternehmen aus.

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