ADAC Truck-Service Lkw-Motorschäden nehmen zu

Foto: Uwe Rattay

Schäden an Motor und Antriebsstrang sind laut ADAC Truck-Service immer öfter Ursache von Lkw-Pannen. Das Ignorieren von Wartungsvorschriften kann zu einer enormen finanziellen Belastung führen. Inklusive 7 Tipps zur Pannen- und Schadensvermeidung.

Der Wettbewerb im Transportgeschäft ist hart, Zeit- und Kostendruck sind hoch. Im Fuhrpark geht es um minimale Standzeiten und maximale Verfügbarkeit der Flotte. Groß ist die Versuchung, während des laufenden Betriebs die für die Wartung benötigte Zeit mit dem Verschieben kleinerer Reparaturen oder Überschreiten der Service-Intervalle zu verkürzen. Vor dieser Praxis warnt der ADAC Truck-Service eindringlich.

Motorschäden stehen in der Pannenstatistik an dritter Stelle

Laut einer Statistik der Pannenhelfer gehen inzwischen rund 26 Prozent aller Lkw-Pannen auf Schäden an Motor und Dieselleitungen zurück. Motorschäden seien dritthäufigste Pannenursache gleich nach Defekten an Reifen und Elektrik. Tendenziell erhöhe sich die Zahl der Motorschäden in Nutzfahrzeugen sogar seit einigen Jahren, so die Erfahrungen des ADAC Truck-Service. Oft sind solche, in der Regel mit einem enormen finanziellen Schaden einhergehenden Pannen aber vermeidbar.

Grenze des technisch Machbaren

Eine der Ursachen sind laut ADAC überzogene Ölwechselintervalle. Sie wurden von den Herstellern in den letzten Jahrzehnten immer weiter ausgedehnt und dürften sich inzwischen nahe an der Grenze des technisch Machbaren bewegen. So kann sich beispielsweise der Betreiber eines aktuellen Mercedes Actros mit dem Ölwechsel 150.000 Kilometer Zeit lassen. Die Intervalle bewegen sich damit in Regionen, in denen die Toleranzen nur noch sehr klein sind. Bei modernen Euro-6-Aggregaten ist außerdem das Motoröl deutlich mehr strapaziert. 

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