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Transportwelt: Studien untermauern hohen Sicherheitsfaktor von Xenon-Licht

Neue Tests zeigen: Xenon-Scheinwerfer machen das Fahren bei Nacht deutlich sicherer.

Autofahrer mit Xenon-Scheinwerfern fahren sicherer - und das um bis zu 70 Prozent. Denn Xenon-Licht bietet laut einer neuen Studie des ADAC gegenüber herkömmlichen Halogenscheinwerfern deutliche Vorteile. So zeichnen sich Xenon-Scheinwerfer vor allem durch 2-3 mal mehr Licht im Vergleich zu Halogen aus. Weiterhin ermöglichen sie eine größere Reichweite und eine wesentlich bessere Seitenausleuchtung. Für den TÜV-Rheinland lassen diese Eigenschaften einen klaren Schluss zu: Wären alle Fahrzeuge mit Xenon-Scheinwerfern ausgestattet, ließe sich die Zahl der schweren Verkehrsunfälle bei Nacht um bis zu 50 Prozent senken, die der Verkehrstoten um immerhin 18 Prozent. Im direkten Vergleich ist der Unterschied zwischen Halogen- (oben) und Xenonscheinwerfern (unten) besonders deutlich zu erkennen. Trotz allem schrecken viele Autofahrer noch immer vor der vergleichsweise teureren Xenon-Variante zurück - und bringen damit nicht nur ihr eigenes Leben in Gefahr. Daran sei allerdings nicht allein der Preis schuld: 56 Prozent der Autokäufer seien einfach nicht ausreichend über Xenon informiert, zeigte eine Erhebung des Marktforschungsinstituts PULS von 2008. So halten sich gängige Vorurteile über die angeblich starke Blendung des Verkehrs durch Xenon hartnäckig. Jedoch stellten Forscher der TU Darmstadt pauschal keine höhere Blendung durch Xenon fest. Dieser Eindruck hinge viel mehr mit Eigenschaften wie dem Design oder dem Scheinwerfertyp zusammen. Auch der alljährliche Lichttest des Kfz-Gewerbes zeigt ein brisantes Bild; ein Großteil der untersuchten Fahrzeuge fährt mit zu hoch eingestellten Halogenscheinwerfern. Dies sind potenzielle Blender. Xenon-Systeme hingegen garantieren einen optimalen, blendungsfreien Betrieb dank der automatischen Leuchtweiteregelung sowie einer Scheinwerferreinigungsanlage. Beide sind in Fahrzeugen mit Xenon-Scheinwerfern gesetzlich vorgeschrieben. Zusätzliche Vorteile auf Xenon-Basis bietet der Licht- und Elektronikspezialist Hella aus Lippstadt: das dynamische Kurvenlicht und die adaptive Hell-Dunkel-Grenze (aHDG). In Kombination mit Sensoren und Aktoren bietet Xenon optimales Licht und dynamische Anpassung an jede Verkehrssituation. Bereits 2003 entwickelte Hella das dynamische Kurvenlicht, welches die Reichweite des Abblendlichts und somit den Sichtbereich des Fahrers in Kurven verdoppelt. Gefährliche Situationen können so viel früher erkannt werden, der Fahrer hat mehr Zeit zum Reagieren. Die Funktion der adaptiven Hell-Dunkel Grenze, seit diesem Jahr in einem Premiumfahrzeug zu finden, passt die Scheinwerferreichweite mit Hilfe eines Kamerasystems automatisch an vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge an. Ohne den Verkehr zu blenden, gewährt es dem Fahrer so bestmögliche Sichtverhältnisse. "Knapp die Hälfte aller Autofahrer fühlt sich durch schlechte Sicht gestresst, folgenschwere Unfälle entstehen in solchen Situationen besonders häufig. Durch die bessere Ausleuchtung der Straße vermittelt Xenon nachweislich ein höheres Sicherheitsgefühl", so Steffen Pietzonka, Leiter im Bereich Marketing Licht bei Hella. "Damit werden Xenon-Scheinwerfer von Hella zu einer rundum sicheren Investition - für alle Beteiligten im Straßenverkehr", zeigt sich der Experte überzeugt.

Datum

18. Dezember 2009
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