Kellershohn, Kinderbilder, Lkw-Aktion, 2011 12 Bilder Zoom

Spedition Kellershohn: Kinderbilder schmücken Lkw

Willi Kellershohn spendierte 280 Sicherheitswesten für vierzehn Lindlarer Kindergärten. Als Dank bekam er 40 Lkw-Bilder. Die vier schönsten zieren seit Juli seinen neuen Lastzug.

Sicherheit ist bei der Spedition Kellershohn aus Lindlar oberstes Gebot. Alle zehn eigenen Lkw sind mit Sicherheitstechnik von Mercedes-Benz ausgestattet. Als sich die zwölf Fahrer im letzten Herbst Gedanken machten, wie sie im trüben und dunklen Wetter die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr weiter erhöhen könnten, kamen sie zusammen mit ihrem Chef, Willi Kellershohn, auf die Idee, den 14 Kindergärten der oberbergischen Stadt 280 spezielle Sicherheitswesten zu schenken.

Im November wurden die gelben Westen an die Kindergärten übergeben. Spontan wünschte sich Kellershohn als Dankeschön nur ein paar Bilder, in denen sich die Kinder mit dem Thema Lkw und Verkehr auseinander setzten. 40 Bilder fanden nach einer gewissen Zeit tatsächlich den Weg zur Spedition. „Spontan entstand daraus die Idee, mit den vier schönsten Bildern unseren nächsten neuen Lkw zu bedrucken“, so Kellershohn. „Die Auswahl haben unsere Büromitarbeiter getroffen.“

Am Samstagmittag, dem 2. Juli, ist es so weit: Auf dem Marktplatz in Lindlar wissen Elisa, Maja, Julian und Lukas, gerade mal fünf oder sechs Jahre alt, nicht so richtig, was mit ihnen geschieht. Sie stehen etwas unsicher herum, halten die Originale der Zeichnungen, die sie sicher schon längst vergessen haben, in der Hand und bekommen von seiner Schwester, Anja Hoffstadt,  ein Geschenk. Dann fährt der neue Actros 2541 Hängerzug, ausgestattet natürlich mit dem Active Brake Assist 2, auf den Platz. Übergroß sind dort die vier Sieger-Bilder im Digital-Druck auf die Planen aufgebracht, das kostete Kellershohn einen fünfstelligen Betrag. Nur an der Rechtschreibung muss noch geübt werden, zweimal steht dort: Lindlr.

Dazu winkt auf dem Heckportal eine Kinderschar als Fotos von der Ladefläche. Paps, komm gut heim, steht darunter. „Eine beispielhafte spontane Aktion zur Verkehrssicherheit“, lobt Schirmherr Hermann-Josef Tebroke, der glückliche Bürgermeister. „Große und schwere Lkw machen den Kindern Angst. Autofahrer werden jetzt auf sympathische Weise daran erinnert, dass Kinder ebenfalls Verkehrsteilnehmer sind. Wir sind stolz auf solche Unternehmer.“ Fahrer Thomas Wildgrube, 41, seit fünf Jahren bei Kellershohn findet es einfach eine coole Idee. „Ich glaube, dass der Lkw in zwei Wochen in ganz Deutschland bekannt ist.“

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Bergrath

Datum

4. Juli 2011
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