LGI stellt sich operativ neu auf: Frank Weber wird Chief Operating Officer von LGI Logistics Group International. Zum 1. Juli 2026 übernimmt er die operative Gesamtverantwortung für die Unternehmensgruppe mit 45 Standorten weltweit. Damit setzt der Böblinger Kontraktlogistiker ein deutliches Signal. LGI will nicht nur wachsen, sondern die eigene Organisation stärker auf operative Exzellenz, Kundennähe und internationale Skalierbarkeit ausrichten.
Warum diese Personalie für LGI wichtig ist
Weber bringt Erfahrung aus Kontraktlogistik, Transportlogistik und Supply-Chain-Management mit. Genau diese Mischung ist für LGI strategisch relevant: Das Unternehmen arbeitet für Branchen wie Mobility, Electronics, Fashion & Lifestyle, Healthcare, Medtech, Technical Logistics und Industrial Logistics. In diesen Märkten steigen die Anforderungen an Logistikdienstleister. Kunden erwarten flexible Netzwerke, stabile Prozesse, Value Added Services und Lösungen, die über reine Lager- oder Transportleistungen hinausgehen.
Von DSV über Allgaier zu Seifert Logistics
Weber startete seine Laufbahn als Leiter Logistik. 2015 wechselte er zu DSV Solutions, wo er ab 2018 als Director Operations am internationalen Wachstum beteiligt war. Danach verantwortete er als Geschäftsführer von Allgaier in Neu-Ulm die weitere Professionalisierung des Logistikdienstleisters. Zuletzt war Weber COO und Geschäftsführer der Seifert Logistics Group. Dort bewegte er sich ebenfalls an der Schnittstelle von Transport- und Kontraktlogistik.
LGI will operativ schneller werden
Für LGI geht es mit der Personalie erkennbar um mehr als eine Nachbesetzung. CEO Florian Beck bezeichnet Webers Ernennung als klares Signal für operative Exzellenz und die Umsetzung der Wachstumsstrategie. Weber selbst nennt operative Exzellenz, Kundennähe und nachhaltiges Wachstum als zentrale Ziele. Besonders wichtig dürfte dabei sein, Prozesse über Standorte, Länder und Branchen hinweg stärker zu standardisieren, ohne die kundenspezifische Logistik aus dem Blick zu verlieren.
Kontraktlogistik wird komplexer
Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der Kontraktlogistiker unter Druck stehen. Kunden verlangen mehr Flexibilität, mehr Transparenz und mehr Resilienz in der Lieferkette. Gleichzeitig steigen Kosten, Automatisierungsbedarf und Anforderungen an IT-gestützte Prozesse. Für LGI kann ein COO mit starker operativer Prägung deshalb zum wichtigen Hebel werden. Wenn Wachstum international funktionieren soll, müssen Standorte, Teams, Prozesse und Kundenlösungen enger verzahnt werden.
In Kürze: die Key Facts
- Unternehmen: LGI Logistics Group International
- Sitz: Böblingen
- Personalie: Frank Weber wird Chief Operating Officer
- Startdatum: 1. Juli 2026
- Verantwortung: operative Gesamtverantwortung der LGI Gruppe
- Netzwerk: 45 Standorte weltweit
- Branchen: Mobility, Electronics, Fashion & Lifestyle, Healthcare, MedTech, Technical Logistics, Industrial Logistics
- Frühere Stationen: DSV Solutions, allgaier GmbH, Seifert Logistics Group
- Strategisches Ziel: operative Exzellenz, Kundennähe, Skalierbarkeit und nachhaltiges Wachstum
- Kernaussage: LGI stärkt mit Frank Weber die operative Führung für weiteres Wachstum






