Kombiverkehr schafft mehr Schienenkapazitäten

Niedrigwasser im Rhein
Kombiverkehr schafft mehr Schienenkapazitäten

Der KV-Operateur Kombiverkehr reagiert auf das Niedrigwasser im Rhein und schafft kurzfristig zusätzliche Kapazitäten auf der Schiene. Insgesamt stehen rund 2.000 TEU zur Verfügung.

Als wichtige Alternative in Zeiten von Niedrigwasser beziehungsweise als dauerhafte Ergänzung zur Binnenschifffahrt profitieren Logistikunternehmen von Deutschlands größtem Intermodal-Netzwerk der Kombiverkehr KG mit wochentäglichen Zugabfahrten.
Foto: Kombiverkehr

Für Spediteure und Reedereien, die ihre Transporte eigentlich über die Wasserstraße abwickeln, bietet der KV-Operateur Kombiverkehr nach eigenen Angaben Kapazitäten auf der Schiene.

46 wöchentliche Rundläufe im Netz

Für Transporte, die bislang auf dem Rhein per Binnenschiff liefen, stellt das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt bereits verschiedene Zugverbindungen mit insgesamt 46 wöchentlichen Rundläufen und innerdeutschen Weiterleitungen bereit.

Dazu zählen folgende Relationen:

  • Antwerpen – Duisburg
  • Antwerpen – Ludwigshafen
  • Duisburg – Ludwigshafen
  • Köln – Ludwigshafen
  • Köln – Basel
  • Rotterdam – Duisburg
  • Rotterdam – Köln
  • Rotterdam – Ludwigshafen
  • Rotterdam – Basel

Diese Verbindungen bieten demnach Gesamtkapazitäten von rund 2.000 TEU, die kurzfristig genutzt werden können.

Kombiverkehr passt Kapazität auf der Verbindung Köln – Basel an

Ab 7. September passe Kombiverkehr die Transportkapazität auf der Verbindung Köln – Basel an. Die Zahl der Zugabfahrten steigt von derzeit drei auf künftig fünf Abfahrten pro Woche und Richtung. Die Transitzeit beträgt demnach in der Regel zwischen elf und dreizehn Stunden von Annahme der Ladeeinheit am Versandterminal bis zum Abholbeginn am Zielterminal. Der Transport von Gefahrgut sei möglich – bis auf Gefahrgüter der Klasse 7. Gateway-Verbindungen ab Köln sind ins komplette Kombiverkehr-Netz vorhanden.

Alternativen mit schnellen Laufzeiten im Nachtsprung

„Anfang September werden wir die Beförderungsmengen auf der Relation Köln – Basel vice versa um zwei Drittel des heutigen transportierbaren Volumens beziehungsweise um weitere 400 TEU erhöhen. Bei Bedarf erhöhen wir Abfahrtsfrequenzen auf jeder der genannten Relationen. Damit reagieren wir auf die besondere Niedrigwassersituation auf dem Rhein und bieten wochentäglich verlässliche Alternativroutings mit schnellen Laufzeiten im Nachtsprung an,“ sagt Kombiverkehr-Geschäftsführer Dirk Steffes.

Falls erforderlich, organisiere Kombiverkehr notwendige Vor- und Nachläufe auf der Straße über unabhängige Transportunternehmen.