Die Noerpel-Gruppe mit Hauptsitz in Ulm hat mit dem Bauchemiehersteller Saint-Gobain Weber aus Düsseldorf einen Neukunden in der Baustofflogistik gewonnen. Seit Juli 2026 übernimmt Noerpel Transport- und Logistikleistungen für Saint-Gobain Weber, ein Tochterunternehmen der französischen Compagnie de Saint-Gobain.
Zahlreiche Kundenprojekte aus der Chemie- und Baustofflogistik
Noerpel betreut nach eigenen Angaben seit vielen Jahren zahlreiche Kundenprojekte aus der Chemie- und Baustofflogistik. „Dieses Know-how hat uns zu einem Experten für die Baustoffbranche gemacht“, sagt Lucas Noerpel-Schneider, Vorstand der Noerpel-Gruppe. „Wir freuen uns, Saint-Gobain Weber künftig mit unserer Erfahrung in der Baustofflogistik zu begleiten und das individuelle Logistikkonzept umzusetzen.“
Rund 200 Artikel am Standort Ulm eingelagert
Am Hauptsitz in Ulm kommt demnach täglich neue Ware von Weber an, rund 200 verschiedene Artikel lagert Noerpel ein. Zu den typischen Produkten zählen beispielsweise Fliesenkleber, Bodenausgleichsmassen oder Abdichtungen, viele sind als Gefahrstoffe oder wassergefährdende Stoffe eingestuft. „Die Ware lagert auf circa 2.000 Paletten in einem speziell gesicherten Gefahrstoffbereich direkt unter unserer Umschlaghalle“, sagt Noerpel-Schneider. „Von dort transportieren wir sie per Palettenförderer geradewegs nach oben zur weiteren Verarbeitung.“
Kurze Lieferstrecken sollen Emissionen reduzieren
Dieses Lagerkonzept sei ein zentraler Baustein für effiziente Abläufe, geringe Schadensquoten und späte Cut-off-Zeiten, auf die der Kunde großen Wert lege. Auch den Wunsch von Weber nach mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette setze Noerpel mit dieser Lösung um, denn die Waren sind unmittelbar verfügbar, die sogenannte Vorholung entfällt. Zudem reduziere Noerpel den CO2-Ausstoß in der Distribution mit möglichst kurzen Lieferstrecken und der Vermeidung von Leerkilometern.
Distribution in Süddeutschland und Österreich
Von Ulm aus übernimmt das Familienunternehmen die Distribution in weite Teile Süddeutschlands sowie in angrenzende Regionen Österreichs. Die Güter werden zu Baustellen transportiert, zu Handwerksbetrieben, Baumärkten oder kommen in den Fachhandel.






