Für viele Speditionen ist beim Kauf eines batterieelektrischen Lkw vor allem eine Frage offen: Welchen Restwert erzielt das Fahrzeug nach mehreren Jahren noch? Während sich Restwerte bei Diesel-Fahrzeugen über Jahrzehnte entwickelt haben und vergleichsweise gut kalkulieren lassen, fehlen bei batterieelektrischen Nutzfahrzeugen bislang belastbare Erfahrungswerte. An diesem Punkt setzen Truck-as-a-Service-Modelle an.
Truck-as-a-Service begrenzt Restwertrisiken
Diese machen den künftigen Restwert zwar nicht besser vorhersehbar, können Speditionen das damit verbundene Risiko jedoch abnehmen. Nach der vereinbarten Nutzungsdauer geht das Fahrzeug an den Anbieter zurück, der die weitere Verwendung und Vermarktung übernimmt.„Truck-as-a-Service“ werde in der Branche unterschiedlich verstanden, sagt Joachim Deinlein, Senior Partner der Unternehmensberatung Kearney, gegenüber trans aktuell. Er berät seit vielen Jahren Hersteller und Mobilitätsdienstleister der Nutzfahrzeugbranche. Streng genommen sei bereits Leasing eine Dienstleistung rund um das Fahrzeug.
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