Wer bei Lidl Schweiz künftig mit dem Lkw Waren anliefert, soll weniger Zeit mit Papierkram verbringen. Das Unternehmen hat dafür den Wareneingang an seinen Warenverteilzentren mithilfe des "Driver Self Check-in" digitalisiert. Die Fahrer melden sich dabei selbstständig mit ihrer Zeitfensternummer an den Terminals an. Die Begleitpapiere lassen sich laut Lidl Schweiz direkt einscannen oder bereits vorab vom Lieferanten digital im Transportplanner hinterlegen.
Check-in in mehreren Sprachen
Die weiteren Informationen erhalten die Fahrer laut Lidl Schweiz in ihrer jeweiligen Muttersprache. Das System führt die "Chaffeure" sowohl am Terminal als auch per SMS durch den Ablauf. Aber mehr noch: Die nächste Ausbaustufe ist bereits in Arbeit. Mit einer eigenen "Drivers App" sollen sich Lkw-Fahrer künftig schon vor der Ankunft und unabhängig vom jeweiligen Standort anmelden können.
Basis für weitere Automatisierungen
Für Lidl ist der digitale Check-in aber mehr als eine reine Rationalisierungsmaßnahme. "Wir gestalten die Abwicklung einfacher sowie effizienter und schaffen die technologische Basis für weitere Automatisierungen", erklärt Norman Peuker, Head of Operative Logistics bei Lidl Schweiz. Gleichzeitig solle der Komfort für die Fahrer steigen. Parallel zur Digitalisierung investiert Lidl Schweiz nämlich in die Aufenthaltsbedingungen für das Fahrpersonal.
Ein Zeichen der Wertschätzung: die Driver’s Lounges
In den Warenverteilzentren Weinfelden und Sévaz gibt es bereits neue "Driver’s Lounges", Derendingen soll Mitte September 2026 folgen. Den Fahrern stehen dann auch an diesem Standort während der Warte- und Ladezeiten unter anderem Duschen und Toiletten, Sitzbereiche, WLAN und Wasserspender zur Verfügung. Als Zeichen der Wertschätzung wird es zudem kostenlos frisches Obst geben. Hut ab!







