Bayerische Logistikverbände einig: Bayerns Logistik kämpft mit maroder Infrastruktur

Bayerische Logistikverbände einig
Bayerns Logistik kämpft mit maroder Infrastruktur

Zu hohe Abgaben, Bürokratie und eine marode Infrastruktur bremsen die Logistikbranche. Bei der Frühjahrstagung der bayerischen Verbände wurden klare Forderungen an Politik und Betreiber formuliert.

Bayerns Logistik kämpft mit maroder Infrastruktur

Frühjahrstagung der bayerischen Branchenverbände Landesverband Bayerischer Spediteure (LBS), Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT), Die Busunternehmen (LBO) und Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen (VBS), unter dem Motto „Kurs halten gegen den Wind“. Was die Mitgliedsunternehmen der Verbände bremst: zu viele Abgaben, zu viel Bürokratie und eine desolate Infrastruktur.

Marode Brücken bremsen den Verkehr

Ja, auch die Unternehmen in Bayern beklagen sich über Einschränkungen auf der Straße. Wie Michael Kordon, Direktor der Niederlassung Südbayern der Autobahn GmbH und zuständig für 1.400 Kilometer Autobahn, auf der Veranstaltung in München sagte, sind vor allem die Brücken ein Thema. E s sind 2.000 allein in Südbayern, die in puncto Belastung unter völlig anderen Annahmen gebaut wurden und von denen viele in schlechtem Zustand sind. „Die Finanzierung war die letzten zwei Jahre sehr mager, jetzt ist Geld da, aber wir können auch nicht aus dem Stand springen.“ Die Schwierigkeit beim Bauen – wohin mit dem Verkehr? Dies gelte etwa auf der A8 von Rosenheim bis zur Bundesgrenze zu Österreich. Die enthalte sehr alte Bauwerke, ist aber gleichwohl verkehrlich stark belastet. „Eine Korridorsanierung mit einem Schwung hört sich da sehr charmant an“, sagte Kordon, sei aber undenkbar. Schneller bauen, bauen rund um die Uhr – laut Kordon aufwendig, teuer und teilweise auch nicht machbar, weil den Baufirmen keine Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, die auch nachts arbeiten.

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