Kabotage

Kabotage, Lkw, Landkarte, Europa Foto: ETM

Mit Kabotage bezeichnet man die Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes, die von ausländischen Verkehrsunternehmen erbracht werden. Kabotagefreiheit bedeutet, dass ein Transportunternehmen aus einem EU-Staat das Recht hat, in einem anderen EU-Staat Transporte durchzuführen. 

 

Seit 14. Mai 2010 gelten nach Angaben des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) in Europa einheitliche Kabotagebestimmungen. Nach einem Transport ins EU-Ausland ist eine Kabotagebeförderung erst dann möglich, wenn das Fahrzeug vollständig abgeladen wurde.

Innerhalb von drei Tagen nach der Einfahrt mit einem unbeladenen Fahrzeug in ein EU-Mitgliedsland kann eine Kabotageförderung durchgeführt werden. Das setzt voraus, dass davor eine grenüberschreitende Beförderung in einen anderen Mitgliedstaat stattgefunden hat. Zudem muss die Sieben-Tage-Frist eingehalten werden.

Die EU-Kommission strebt an, die Kabotagebeschränkungen weitgehend aufzuheben. Ziel sei es, Leerfahrten zu vermeiden und Treibstoffverbrauch, Kosten und CO2 zu verringern. Ob die weitere Liberalsierung der Kabotage noch in dieser Legislatur unter der amtierenden EU-Kommission erfolgt, bleibt abzuwarten.

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