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Foto: Deutsche Post DHL

Zoff bei Deutsche Post vorprogrammiert

Neue Struktur bei Brief- und Paketzustellung

Die Deutsche Post fasst die Brief- und Paketzustellung in einem Betrieb zusammen. Post- und Delivery-Beschäftigte arbeiten unter einem Dach – aber zu gänzlich anderen Konditionen.

Nach einem Bericht der Tageszeitung "Die Welt" plant die Deutsche Post einen weitreichenden Konzernumbau. Bereits am 1. Mai 2018 soll es einen neuen Betrieb für die Zustellung von Briefen und Paketen geben. In der Praxis bedeutet dies, dass die nach Haustarif angestellten Mitarbeiter mit denen der Billig-Tochter Delivery unter einem Dach arbeiten – wobei die Kollegen von Delivery im Schnitt rund ein Viertel weniger verdienen. Außerdem ist ihre Arbeitszeit um eineinhalb Stunden länger, die Pausen kürzer sowie die Überstundenzuschläge geringer.

Wie die Welt berichtet, sollen bundesweit alle 46 Delivery-Standorte in die Post-Niederlassungen integriert werden. Sie arbeiten dann Seite an Seite nach einem Schichtplan und mit entsprechenden Vertretungsplänen.  Die ehemals strikte Trennung gibt es dann nicht mehr. Kritischer befürchten nun, dass sich die Arbeitsbedingungen weiter verschlechtern. So gibt es in dem neuen Betrieb dann bereits mehr Paketzusteller mit Delivery- als mit Hausvertrag. Nun regt sich die Sorge, dass insbesondere bei Neueinstellungen nur noch der für die Zusteller schlechtere Delivery-Vertrag zum Einsatz kommen könnte.

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Datum

12. März 2018
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