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Verkehrsgerichtstag: BGL setzt sich für Fahrer ein

Verbesserte Sicherheitstechnik und bessere Bedingungen für Lkw-Fahrer sind die Hauptforderungen des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) im Rahmen des Verkehrsgerichtstages. BGL-Vizepräsident Klaus Peter Röskes spricht in Goslar einerseits technische Themen an, wie weitere Verbesserungen in der Sicherheitstechnik oder ein EU-weite Höchstgeschwindigkeit für Lkw. Röskes fordert daher den flächendeckenden Einsatz von bereits heute verfügbaren Sicherheitssystemen wie dem Schleuderschutz ESP, dem Abstandsassistenten ACC oder dem Spurwächter LGS. Gerade bei diesen Systemen sehe er viel Potential, die Unfallzahlen zu senken.

Andererseits hebt er den Arbeitsalltag der Lkw-Fahrer hervor. Er fordert in seinem Vortrag mehr Lkw-Parkplätze und verständlichere Sozialvorschriften. Beispielsweise sieht die Ruhezeitenregelung vor, Standzeiten unter 15 Minuten nicht als Pause anzuerkennen. In Warteschlangen an Laderampen rücken Fahrer allerdings teils im Zehn-Minuten-Takt vor. Diese Wartezeit zählt daher nicht als Ruhezeit, obwohl der Fahrtenschreiber auf Pause steht. Zudem will Röskes auch die Verlader bei Verstößen mit zur Verantwortung ziehen. Text: Markus Bauer Datum: 28.01.2011

Datum

28. Januar 2011
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