Heidenreich Crash am Ring 5 Bilder Zoom
Foto: Robert Eberlein

Truck Sport Hintergrund

Heidenreich: „Aua“ am Ring

In Schmerzhafter Erinnerung wird die Truck-Trial-Familie Heidenreich das Nürburgring-Wochenende behalten. Zuerst erwischt es Junior Sascha außerhalb der Sektion mit einem Quad. Schlüsselbeinbruch. Ganz saubere Sache. Aber an eine erfolgversprechende Attacke gegen den Herrn Papa war damit nicht mehr zu denken.

Aber auch für einen alterfahrenen Achtfach-Europameister wie Heidenreich senior hält der Trialsport immer wieder Überraschungen bereit. So befindet sich der große S3-Unimog urplötzlich in einer stabilen Seitenlage. „Das kam überraschend,“ so Pilot Udo Heidenreich erstaunt, „vom Gelände her war das an der Stelle nicht unbedingt zu erwarten!“ Beifahrerin Jaqueline Alfers verletzte sich bei der Aktion an einem Finger - schließlich kippte der Mog auf ihre Seite. Die Quetschung wurde in einem Bonner Krankenhaus ambulant genäht und ist längst verheilt. Geklärt ist auch die Frage, ob es sich dabei um den landläufig auch als „Effenberg“ bekannten schlimmen Finger gehandelt hat, den Sozia Jaqueline ihrem Fahrer spontan wegen des sich andeutenden Umfallers entgegen streckte. J.A.: „Nein, das ist ein Gerücht. Es war der Ringfinger.“ Na, wenn das keine Andeutung mit Blick auf ein kleines, edles Pflästerchen als quasi-Schmerzensgeld ist....

Übrigens: Platz eins für den Herrn Papa und - mit fettem Strafpunktabstand trotz vorzeitiger, verletzungsbedingter Aufgabe - Rang zwei für Sohnemann Sascha waren’s dann doch. War ja sonst niemand am Start in der S3 am Nürburgring. Schade. Der Teilnehmerschwund in der einstmals so stattlichen Klasse S3 ist auch eine Art Verletzung für die ganze Serie - kein Rückgrat- aber mindestens ein Rippenbruch.

Datum

20. August 2010
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Fachbuchautor für Gefahrgutliteratur sowie Leiter von Seminaren und Kongressen im Bereich… Profil anzeigen Frage stellen