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Foto: AustriaTech/Zinner

TRA in Wien zeigt Transport-Visionen

Lebensmittel kommen sofort und doch CO2-frei

Die Konferenz Transport Research Area (TRA) nimmt in Wien Herausforderungen wie die CO2-freie urbane Logistik unter die Lupe.

Die Verkersforschungskonferenz Transport Research Area (TRA) lockt mehr als 3.000 Wissenschaftler und Fachleute nach Wien. Das Austrian Institute of Technology (AIT) hat die Veranstaltung unter das Motto "A digital era for transport – solutions for society , economy and environment" (Eine digitale Ära für den Transport – Lösungen für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt) gestellt.

Auf der Agenda steht eine Vielzahl an Projekten. Diese reichen von der Batterie der Zukunft über Schnellladegeräte und neue Materialien für den Fahrzeugbau bis hin zu innovativen Technologien, um den Verkehr effizienter und sicherer zu gestalten. Immer im Blick sind dabei der Klimawandel und daher die Dekarbonisierung der Mobilität.

Mathematische Algorithmen helfen bei der Transportplanung

Neben dem öffentlichen Personenverkehr steht dabei natürlich auch die Logistik mit ihren gewerblichen Transporten im Fokus. Wobei sich das AIT nicht nur mit Visionen zufrieden gibt. So arbeiten die Forscher etwa an einer Lösung namens Fleet-System. Ziel ist es, mittels mathematischer Algorithmen die aktuellen Verkehrsdaten in optimale wirtschaftliche Lösungen für das Transport- und Flottenmanagement umzusetzen. Dabei beziehen die Forscher auch energie- und umweltschonende Aspekte ein. Ebenfalls auf der Agenda stehen dabei ungeplante Vorfälle wie Staus oder defekte Fahrzeuge.

Mit EMILIA kommen Lastenräder weiter

Über Rechenspiele hinaus ist das Projekt EMILIA (Electric Mobility for Innovative Freight Logistics In Austria – E-Mobilität für eine Innovative Logistik in Österreich). Es handelt sich um ein Leuchtturmprojekt des AIT, bei dem es um eine CO2-freie urbane Logistik geht. So ermöglicht das preisgekrönte Logistik-Projekt (VCÖ-Mobiitätspreis 2017) eine Lebensmittellieferung in nur 60 Minuten mit elektrischen Lastenrädern. Diese kommen auch bei der Paketzustellung zum Einsatz. Dabei kommt ein neuartiger Motor zum Einsatz. Mithilfe eines Antriebsumrichters wird die Fahrzeugreichweite um rund 15 Prozent erhöht.

Mit Smartphone-Daten Bewegungsprofile erstellen

Einen Blick aufs große Ganze im urbanen Transport wirft das AIT mit Mode. Dabei handelt es sich um eine Software-Technologie, die Bewegungsdaten (Datenschutz-konform) erfasst. Dafür nutzt die Lösung die Informationen aus Smartphones und dokumentiert damit die zurückgelegten Wege sowie die dafür benutzten Verkehrsmittel. Diese Informationen sollen dabei helfen, innovative Mobilitätsdienste zu entwickeln.

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Datum

17. April 2018
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