Koalition einigt sich auf Erbschaftssteuer Zoom

Transportwelt

Koalition einigt sich auf Erbschaftssteuer

Die große Koalition hat sich auf die Reform der Erbschaftsteuer verständigt. Nach dem nun gefundenen Kompromiss müssen Firmenerben bei Erhalt aller Arbeitsplätze nichts ans Finanzamt zahlen. Außerdem müssen sie den Betrieb mindestens zehn Jahre lang fortführen. Die aufaddierte Lohnsumme aller Beschäftigten im Betrieb muss deshalb nach zehn Jahren auch zehnmal so hoch sein wie im Ausgangsjahr, um Steuerfreiheit zu erlangen. Eine moderate Besteuerung wird für den Fall eingeführt, dass die zahl der Stellen schwankt.  Wird ein Unternehmen vom Erben sieben Jahre lang gehalten, müssen 15 Prozent des Betriebsvermögens versteuert werden. In diesem fall muss die Lohnsumme nach sieben Jahren bei mindestens 650 Prozent des Ausgangswertes liegen. Ursprünglich hatte die Koalition längere Haltefristen vorgesehen. Der Gesetzgeber hält die Bedingungen für unverzichtbar, da die Steuervergünstigungen aus verfassungsrechtlichen Gründen an das Gemeinwohl geknüpft sein müssen. Das Gesetz wird demnächst im Parlament beraten und soll bereits zum 1. Januar 2009 in Kraft treten.

Datum

7. November 2008
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Unsere Experten
Michael Tobiasch, Experte für Softwareauswahl und -einführung (TMS, WMS, CRM etc.); Analyse/Optimierung von Prozessen und deren IT-Unterstützung Michael Tobiasch Softwareauswahl und -einführung
Michael Tobiasch berät Speditionen und Logistikunternehmen unter anderem bei der Auswahl von… Profil anzeigen Frage stellen
Götz Bopp, unser Experte für Sozialvorschriften im Straßenverkehr (Lenk- und Ruhezeiten) Götz Bopp Sozialvorschriften und Güterverkehr
Beratung von Unternehmen und Fahrern rund um das Thema Lenk- und Ruhezeiten. Schwerpunkt im… Profil anzeigen Frage stellen
Aktuelle Fragen
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Tests +++
+++ News +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.