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Transportwelt

In NRW geht das Streusalz zur Neige

Wie „Straßen.NRW“ vermeldet, hat der Winterdienst akut mit einer Tausalzknappheit zu kämpfen. Die 135.000 Tonnen Salz, mit denen der Straßendienst in Nordrhein-Westfahlen in die Winterdienstsaison gestartet war, sind nach dem frühen und ungewöhnlich heftigen Wintereinbruch bereits stark dezimiert. Gleichzeitig läuft die Tausalz-Nachlieferungen nicht reibungslos, da die Hersteller wegen der erhöhten Nachfrage an ihre Förderkapazitätsgrenze gekommen sind.

Der Winterdienst in NRW kann darum derzeit zwar flächendeckend räumen aber nicht alle Straßen streuen. Der Landesbetrieb bittet alle Verkehrsteilnehmer deshalb eindringlich um eine angepasste und angemessene Fahrweise. Während des Lieferengpasses erhält „Straßen.NRW“ nach eigenen Angaben täglich bis zu 4.000 Tonnen Salz. Diese werden auf 84 Straßen-Meistereien sowie die Kommunen verteilt, die sich an den Salz-Liefervertrag des Landesbetriebes angeschlossen haben.

Der Umlauf eines Streu- und Räumfahrzeugs auf der Autobahn dauert zwei bis drei Stunden. Vor allem auf den Autobahnen sei man seit Beginn des Winterwetters rund um die Uhr unterwegs, teilt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen mit: Bei derart heftigen Wintereinbrüchen könne der Winterdienst mit der zur Verfügung stehenden Ausstattung an Technik und Tausalz nicht für ständig eis- und schneefreie Straßen garantieren.

Datum

21. Dezember 2010
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